HTC Vive Focus Vision

Die HTC Vive Focus Vision ist ein hybrides XR-Headset, das sowohl eigenständig als Standalone-Brille als auch in Verbindung mit einem leistungsfähigen PC genutzt werden kann. HTC kombiniert hohe Displayauflösung, integriertes Eye-Tracking, Farb-Passthrough, Tiefensensor, Handtracking und einen echten DisplayPort-Modus. Damit richtet sich die Vive Focus Vision gleichermaßen an Unternehmen, Entwickler, VRChat-Nutzer und anspruchsvolle PC-VR-Anwender.


Technisch basiert das Headset stark auf der Vive Focus 3. HTC übernimmt unter anderem die grundlegende Display- und Prozessorplattform, erweitert das System aber um zahlreiche neue Sensoren und Funktionen.

Besonders interessant ist die Kombination aus Standalone-XR, Mixed Reality, SteamVR, Eye-Tracking und optionalem Full-Body-Tracking.

Was ist die HTC Vive Focus Vision?

Die Vive Focus Vision ist ein Standalone-XR-Headset mit zusätzlicher PC-VR-Unterstützung.

Das bedeutet: Viele Anwendungen laufen direkt auf dem Headset, ohne dass ein PC erforderlich ist.

Für anspruchsvollere VR-Spiele oder professionelle Anwendungen kann die Focus Vision zusätzlich mit einem Windows-PC verbunden werden.

PC-VR funktioniert über:

  • WLAN
  • USB
  • DisplayPort

Gerade der echte DisplayPort-Modus unterscheidet die Vive Focus Vision von vielen aktuellen Standalone-Headsets.

2.448 × 2.448 Pixel pro Auge

Die Vive Focus Vision besitzt zwei LCD-Displays mit jeweils:

2.448 × 2.448 Pixeln pro Auge

Zusammen ergibt das eine Gesamtauflösung von:

4.896 × 2.448 Pixeln

HTC vermarktet das Displaysystem als 5K-Auflösung.

Die hohe Auflösung ist besonders interessant für:

  • Simulationen
  • virtuelle Desktops
  • professionelle Visualisierungen
  • VR-Spiele
  • Anwendungen mit kleinen Texten

Das maximale Sichtfeld beträgt laut HTC bis zu:

120 Grad

90 Hz regulär, bis zu 120 Hz über DisplayPort

Im normalen Betrieb arbeitet die Vive Focus Vision mit:

90 Hz

Im DisplayPort-Modus sind inzwischen auch bis zu:

120 Hz

möglich.

Die 120-Hz-Funktion wird von HTC allerdings weiterhin als Beta geführt.

Für besonders schnelle VR-Spiele oder Simulationen kann die höhere Bildwiederholrate ein Vorteil sein.

Fresnel-Linsen

Die Vive Focus Vision verwendet weiterhin Fresnel-Linsen.

Diese Technik stammt bereits aus früheren VR-Generationen und besitzt einige bekannte Nachteile.

Dazu gehören unter anderem:

  • kleinerer Sweetspot
  • stärkere Randunschärfe
  • mögliche God Rays
  • sichtbare Reflexionen
  • stärkere Abhängigkeit von der korrekten Headset-Position

Moderne Pancake-Linsen können hier Vorteile bieten.

Die Fresnel-Optik gehört deshalb zu den größten technischen Schwächen der Vive Focus Vision.

Snapdragon XR2

Im Inneren arbeitet ein:

Qualcomm Snapdragon XR2

Dabei handelt es sich noch um die erste Generation des XR2-Chips.

Dazu kommen:

12 GB LPDDR5 RAM

und:

128 GB interner Speicher

Der Prozessor ist inzwischen deutlich älter als aktuelle XR-Chips wie der Snapdragon XR2 Gen 2.

Im Standalone-Betrieb kann das die Grafikqualität und Leistungsfähigkeit begrenzen.

Bei PC-VR spielt der interne Prozessor dagegen eine deutlich kleinere Rolle, weil dort der Gaming-PC das Rendering übernimmt.

Speicher per microSD erweiterbar

Ein ungewöhnlicher Vorteil der Vive Focus Vision ist der vorhandene microSD-Steckplatz.

Der interne Speicher kann damit um bis zu:

2 TB

erweitert werden.

Gerade bei professionellen Anwendungen, großen Mediendateien oder umfangreichen Trainingsinhalten kann das praktisch sein.

Viele konkurrierende Standalone-Headsets besitzen keine Speichererweiterung.

Drei Möglichkeiten für PC-VR

Die Vive Focus Vision lässt sich auf drei Arten mit einem PC verbinden.

WLAN

VR-Inhalte können drahtlos über Wi-Fi gestreamt werden.

Das bietet besonders viel Bewegungsfreiheit.

USB

Alternativ kann die Verbindung kabelgebunden über USB erfolgen.

Dabei wird das Bild komprimiert und an das Headset übertragen.

DisplayPort

Die technisch interessanteste Option ist ein echter DisplayPort-Modus.

Dabei gelangt das Videosignal direkt von der Grafikkarte zum Headset.

Das reduziert Kompression und kann die Bildqualität verbessern.

DisplayPort für PC-VR

Für den DisplayPort-Modus wird das separat erhältliche VIVE Wired Streaming Kit benötigt.

Über DisplayPort kann die Focus Vision ähnlich wie ein klassisches PC-VR-Headset betrieben werden.

Vorteile können sein:

  • weniger Kompressionsartefakte
  • geringere Latenz
  • höhere Bildqualität
  • bis zu 120 Hz
  • besser für Simulationen
  • besser für anspruchsvolle SteamVR-Spiele

Ein wichtiger Nachteil:

Mixed Reality funktioniert im DisplayPort-Modus nicht gleichzeitig.

SteamVR-Unterstützung

Über VIVE Hub beziehungsweise VIVE Streaming kann die Focus Vision mit SteamVR verwendet werden.

Dadurch lassen sich zahlreiche PC-VR-Spiele und Anwendungen nutzen.

Für Nutzer, die bereits eine umfangreiche SteamVR-Bibliothek besitzen, ist das ein wichtiger Vorteil.

Integriertes Eye-Tracking

Die Focus Vision besitzt bereits ab Werk integriertes Eye-Tracking.

Zwei Kameras verfolgen die Augenbewegungen mit bis zu:

120 Hz

Das Eye-Tracking kann unter anderem für folgende Funktionen genutzt werden:

  • Blicksteuerung
  • Avatar-Animationen
  • Foveated Rendering
  • Nutzeranalyse
  • Heatmaps
  • automatische IPD-Anpassung

Gerade im professionellen Bereich kann Eye-Tracking für Training, Forschung und Nutzeranalyse besonders interessant sein.

Automatische IPD-Anpassung

Durch das integrierte Eye-Tracking kann die Vive Focus Vision den Augenabstand automatisch erkennen.

Der IPD-Bereich liegt ungefähr zwischen:

57 und 72 Millimetern

Das Headset kann die Position der Linsen motorisiert anpassen.

Dadurch entfällt das manuelle Einstellen des Augenabstands.

Besonders in Unternehmen, VR-Arcades oder Trainingsumgebungen ist das praktisch, weil viele unterschiedliche Personen dasselbe Headset verwenden können.

Foveated Rendering

Das Eye-Tracking ermöglicht außerdem Foveated Rendering.

Dabei wird der Bereich, auf den der Nutzer gerade schaut, mit besonders hoher Qualität gerendert.

Bereiche außerhalb des direkten Blickfelds können mit geringerer Detailstufe dargestellt werden.

Dadurch kann Rechenleistung eingespart werden.

Voraussetzung ist allerdings, dass die jeweilige Anwendung die Technik unterstützt.

Farb-Passthrough

Die Vive Focus Vision besitzt zwei hochauflösende Kameras für Farb-Passthrough.

HTC setzt auf:

2 × 16-Megapixel-Kameras

Damit kann die reale Umgebung in Farbe dargestellt werden.

Weil zwei separate Kameras verwendet werden, entsteht eine stereoskopische Darstellung mit Tiefenwahrnehmung.

Das ist besonders wichtig für Mixed-Reality-Anwendungen.

Tiefensensor

Zusätzlich zu den Passthrough-Kameras besitzt die Focus Vision einen integrierten Tiefensensor.

Dieser hilft dem Headset dabei, die reale Umgebung räumlich zu erfassen.

Dadurch können beispielsweise:

  • Oberflächen erkannt
  • Räume vermessen
  • virtuelle Objekte besser platziert
  • Mixed-Reality-Anwendungen verbessert

werden.

Das macht die Focus Vision deutlich geeigneter für Mixed Reality als die ursprüngliche Vive Focus 3.

Inside-out-Tracking

Für die Positionsbestimmung nutzt das Headset vier integrierte Tracking-Kameras.

Externe Basisstationen werden nicht benötigt.

Die Kameras erfassen:

  • Headset-Position
  • Controller
  • Bewegungen im Raum

Das normale Roomscale-Tracking unterstützt Bereiche bis ungefähr:

10 × 10 Meter

Für professionelle Lösungen lassen sich noch deutlich größere Trackingbereiche realisieren.

Handtracking

Die Vive Focus Vision unterstützt außerdem Handtracking.

Dabei werden Hände direkt von den Kameras erkannt.

HTC verwendet ein 26-Punkt-Handtracking-System.

Zusätzlich besitzt das Headset einen Infrarot-Fluter.

Dieser kann Hände auch bei schlechteren Lichtverhältnissen besser sichtbar machen.

Dadurch lässt sich das Handtracking teilweise auch in dunkleren Räumen verwenden.

Zwei 6DoF-Controller

Im Lieferumfang befinden sich zwei klassische Vive-Controller.

Diese bieten unter anderem:

  • Analogstick
  • Trigger
  • Grip-Taste
  • A/B- beziehungsweise X/Y-Tasten
  • kapazitive Sensoren
  • vollständiges 6DoF-Tracking

Die Controller besitzen weiterhin größere Trackingringe.

Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu ungefähr:

15 Stunden

Optionales Full-Body-Tracking

Die Vive Focus Vision lässt sich mit VIVE Ultimate Trackern erweitern.

Diese besitzen ein eigenes Inside-out-Tracking und benötigen keine Lighthouse-Basisstationen.

Damit lassen sich beispielsweise verfolgen:

  • Hüfte
  • Beine
  • Füße
  • Gegenstände
  • Zubehör

Bis zu fünf Tracker können gleichzeitig verwendet werden.

Besonders interessant ist das für:

  • VRChat
  • Social VR
  • Motion Capture
  • Training
  • Location-Based Entertainment

Optionales Gesichtstracking

Neben integriertem Eye-Tracking kann die Focus Vision zusätzlich mit einem VIVE Facial Tracker erweitert werden.

Dieser verfolgt Bewegungen von:

  • Lippen
  • Mund
  • Kiefer
  • Wangen
  • Zunge
  • Kinn

Damit lässt sich ein umfangreiches Avatar-Tracking-System aufbauen.

Die Kombination aus:

Eye-Tracking + Face-Tracking + Full-Body-Tracking

macht die Focus Vision besonders interessant für VRChat und Social VR.

Wechselbarer Akku

Der Hauptakku befindet sich hinten am Kopf.

Dadurch dient er gleichzeitig als Gegengewicht zum Frontteil.

Der Akku ist herausnehmbar und kann gewechselt werden.

Die Laufzeit liegt bei ungefähr:

bis zu 2 Stunden

Das ist für ein Standalone-XR-Headset eher durchschnittlich.

Hot-Swap-Funktion

Eine Besonderheit ist die integrierte Reservebatterie.

Wenn der Hauptakku entfernt wird, hält eine kleine interne Batterie das Headset noch einige Minuten im Standby aktiv.

Dadurch kann der Hauptakku gewechselt werden, ohne das komplette System herunterzufahren.

HTC gibt dafür bis zu ungefähr:

20 Minuten Standby-Zeit

an.

Mit mehreren Akkus lässt sich das Headset dadurch nahezu ohne Unterbrechung verwenden.

Das ist besonders für:

  • Unternehmen
  • VR-Arcades
  • Schulungen
  • Events
  • Location-Based Entertainment

praktisch.

Schnellladen

Mit dem mitgelieferten Netzteil kann der Akku relativ schnell geladen werden.

HTC gibt ungefähr:

50 Prozent in 30 Minuten

an.

Auch das ist vor allem für professionelle Einsatzbereiche interessant.

Audio

Die Focus Vision besitzt integrierte Lautsprecher.

Das offene Design ermöglicht VR-Audio, ohne die Ohren vollständig abzudecken.

Zusätzlich gibt es:

  • zwei Mikrofone
  • Rauschunterdrückung
  • Echounterdrückung
  • Privacy Mode
  • 3,5-mm-Klinkenanschluss

Über die Klinkenbuchse können eigene Kopfhörer oder Headsets verwendet werden.

Wi-Fi 6E

Für drahtlose Verbindungen unterstützt die Focus Vision:

Wi-Fi 6 und Wi-Fi 6E

sowie:

Bluetooth 5.2

Wi-Fi 6E kann vor allem beim drahtlosen PC-VR-Streaming Vorteile bieten.

Eine möglichst schnelle und stabile WLAN-Verbindung ist dabei entscheidend.

Relativ hohes Gewicht

Die Vive Focus Vision gehört nicht zu den leichtesten XR-Headsets.

Unabhängige Messungen liegen bei ungefähr:

785 Gramm

Ein Teil des Gewichts befindet sich allerdings hinten am Kopf, weil dort der Akku integriert ist.

Dadurch wird das Gewicht besser zwischen Vorder- und Rückseite verteilt.

Bei längeren VR-Sitzungen bleibt das Gesamtgewicht dennoch deutlich spürbar.

Für Brillenträger geeignet

Die Vive Focus Vision bietet relativ viel Platz innerhalb der Gesichtsschnittstelle.

Viele klassische Brillen können deshalb unter dem Headset getragen werden.

Zusätzlich gehört ein Abstandshalter zum Lieferumfang.

Das kann besonders in Unternehmen praktisch sein, weil nicht für jeden Nutzer individuelle Korrekturlinsen notwendig sind.

Standalone-XR

Die Focus Vision kann vollständig ohne PC genutzt werden.

Dafür verwendet HTC das eigene Vive-Standalone-Ökosystem.

Der größte Nachteil ist jedoch das deutlich kleinere App-Angebot im Vergleich zur Meta-Quest-Plattform.

Das Headset eignet sich deshalb weniger als reines Consumer-Standalone-Gerät.

Seine Stärken liegen eher bei:

  • PC-VR
  • professionellen Anwendungen
  • Mixed Reality
  • VRChat
  • Training
  • Unternehmen

VIVE Desk

Mit VIVE Desk bietet HTC eine eigene Anwendung für virtuelle Arbeitsplätze.

Damit lassen sich virtuelle Monitore im Raum platzieren.

Unterstützt werden unter anderem:

  • bis zu drei virtuelle Displays
  • Ultrawide-Ansichten
  • Mixed-Reality-Arbeitsplätze
  • Maus
  • Tastatur
  • Bluetooth-Eingabegeräte

Dadurch kann das Headset auch als Produktivitätsgerät verwendet werden.

Technische Daten

MerkmalHTC Vive Focus Vision
ProdukttypStandalone-XR / PC-VR
Displays2 × LCD
Auflösung2.448 × 2.448 Pixel pro Auge
Gesamtauflösung4.896 × 2.448 Pixel
Bildwiederholrate90 Hz
DisplayPortbis 120 Hz Beta
Sichtfeldbis ca. 120 Grad
LinsenFresnel
ProzessorSnapdragon XR2
RAM12 GB LPDDR5
Speicher128 GB
SpeichererweiterungmicroSD bis 2 TB
Eye-TrackingJa
automatische IPD-AnpassungJa
IPD-Bereichca. 57–72 mm
HandtrackingJa
Controller2 × 6DoF
PassthroughStereo-Farbe
Passthrough-Kameras2 × 16 MP
TiefensensorJa
Inside-out-TrackingJa
Face-Trackingoptional
Full-Body-Trackingoptional
Akkuwechselbar
Akkulaufzeitbis ca. 2 Stunden
Hot SwapJa
WLANWi-Fi 6 / 6E
Bluetooth5.2
PC-VRWLAN, USB, DisplayPort
Gewichtca. 785 g

Vive Focus Vision vs. Vive Focus 3

Die Vive Focus Vision basiert stark auf der Vive Focus 3.

Viele Grundlagen wurden übernommen.

Dazu gehören:

  • Displayauflösung
  • Fresnel-Linsen
  • Snapdragon XR2
  • grundlegendes Gehäusekonzept

Die größten Verbesserungen betreffen dagegen:

  • integriertes Eye-Tracking
  • automatische IPD-Anpassung
  • Farb-Passthrough
  • zwei 16-MP-Kameras
  • Tiefensensor
  • verbessertes Handtracking
  • Infrarot-Unterstützung
  • DisplayPort
  • Hot-Swap-System
  • 12 GB RAM

Die Focus Vision ist deshalb eher eine stark modernisierte Focus 3 als eine vollständig neue Plattform.

Vive Focus Vision für VRChat

Für VRChat ist die Focus Vision besonders interessant.

Bereits integriert ist:

Eye-Tracking

Optional lassen sich ergänzen:

Face-Tracking

und:

Full-Body-Tracking

Damit können Avatare deutlich realistischer auf den Nutzer reagieren.

Augenbewegungen, Gesichtsausdrücke und Körperbewegungen lassen sich gemeinsam erfassen.

Ein Vorteil gegenüber klassischen Lighthouse-Systemen ist, dass die Vive Ultimate Tracker selbst über Inside-out-Tracking verfügen.

Stärken der HTC Vive Focus Vision

Zu den wichtigsten Stärken gehören:

  • hohe Displayauflösung
  • Standalone- und PC-VR
  • echter DisplayPort
  • Eye-Tracking
  • automatische IPD-Anpassung
  • Farb-Passthrough
  • Tiefensensor
  • Handtracking
  • Hot-Swap-Akku
  • microSD-Erweiterung
  • optionales Gesichtstracking
  • optionales Full-Body-Tracking
  • keine Lighthouse-Basisstationen erforderlich

Gerade diese Kombination macht das Headset ungewöhnlich vielseitig.

Schwächen der HTC Vive Focus Vision

Zu den größten Nachteilen gehören:

  • ältere Fresnel-Linsen
  • relativ kleiner Sweetspot
  • möglicher Glare und God Rays
  • älterer Snapdragon XR2
  • hohes Gewicht
  • nur etwa zwei Stunden Akkulaufzeit
  • kleines Standalone-App-Angebot
  • DisplayPort-Zubehör kostet extra
  • 120 Hz weiterhin Beta
  • Mixed Reality nicht gleichzeitig mit DisplayPort
  • hoher Preis

Besonders die ältere Optik steht im Kontrast zum Premiumpreis.

Preis

Der aktuelle offizielle Preis der HTC Vive Focus Vision liegt in Deutschland bei ungefähr:

1.349 Euro

Im Handel können die Preise teilweise darunter liegen.

Für den DisplayPort-Modus muss zusätzlich das VIVE Wired Streaming Kit gekauft werden.

Auch Face Tracker und Ultimate Tracker sind optionales Zubehör und erhöhen den Gesamtpreis deutlich.

Für wen eignet sich die HTC Vive Focus Vision?

Die Focus Vision eignet sich besonders für:

  • Unternehmen
  • professionelle XR-Anwendungen
  • Entwickler
  • VRChat-Nutzer
  • SteamVR-Nutzer
  • Simulationsanwendungen
  • VR-Arcades
  • Location-Based Entertainment
  • Training und Schulungen

Weniger attraktiv ist sie für Nutzer, die hauptsächlich günstiges Standalone-Gaming suchen.

Für diesen Einsatzbereich bieten andere Plattformen ein größeres App-Angebot und teilweise modernere Optik.

Was macht die HTC Vive Focus Vision besonders?

Die größte Stärke der Vive Focus Vision liegt in ihrer Vielseitigkeit.

Sie kann:

Standalone-XR

mit:

Mixed Reality

und:

PC-VR

kombinieren.

Dazu kommen integriertes Eye-Tracking, automatische IPD-Anpassung, DisplayPort und ein umfangreiches Tracking-Ökosystem.

Gleichzeitig zeigt das Headset aber auch deutlich seine Herkunft von der Vive Focus 3.

Fresnel-Linsen und Snapdragon XR2 wirken inzwischen technisch älter als die übrige Ausstattung.

Die HTC Vive Focus Vision ist damit weniger ein komplett neues Consumer-Headset als ein vielseitiges High-End-XR-System für professionelle Anwendungen, PC-VR, VRChat und Nutzer, die besonders viel Wert auf Tracking und Erweiterbarkeit legen.