Halliday G2

Die Halliday G2 ist eine leichte Display-Smartglass mit Micro-LED-Waveguides, integrierten Lautsprechern, vier Mikrofonen und KI-Funktionen für Meetings und Gespräche. Anders als Kamera-Brillen wie die Ray-Ban Meta besitzt sie keine Kamera. Stattdessen konzentriert sich Halliday auf Live-Untertitel, Übersetzungen, Gesprächszusammenfassungen und proaktive KI direkt im Sichtfeld.


Mit der zweiten Generation verändert Halliday sein Smartglass-Konzept grundlegend. Das ungewöhnliche DigiWindow der ersten Generation wird durch ein binokulares Waveguide-Display vor beiden Augen ersetzt. Gleichzeitig rückt mit Meeting Flow eine KI-Plattform in den Mittelpunkt, die laufende Gespräche analysieren und wichtige Informationen bereits während eines Meetings anzeigen kann.

Was ist die Halliday G2?

Die Halliday G2 ist eine AI-Smartglass mit transparentem Heads-up-Display.

Digitale Informationen werden direkt in das natürliche Sichtfeld eingeblendet, während die Umgebung weiterhin sichtbar bleibt.

Die Brille kann unter anderem:

  • Gespräche transkribieren
  • Live-Untertitel anzeigen
  • Sprache übersetzen
  • Meetings zusammenfassen
  • Aufgaben und Entscheidungen erkennen
  • KI-Antworten einblenden
  • Notizen anzeigen
  • Benachrichtigungen darstellen
  • Musik wiedergeben
  • Telefonate ermöglichen

Eine klassische Augmented-Reality-Brille mit räumlich verankerten 3D-Objekten ist die Halliday G2 dagegen nicht.

Zwei Micro-LED-Displays

Die Halliday G2 nutzt ein binokulares Display-System.

Für jedes Auge gibt es eine eigene Micro-LED-Light-Engine.

Die Auflösung beträgt:

600 × 300 Pixel pro Auge

Das Sichtfeld liegt bei:

25,2 Grad

Die maximale Helligkeit gibt Halliday mit:

bis zu 1.600 Nits

an.

Die digitale Darstellung erfolgt monochrom in Grün.

Waveguide statt DigiWindow

Die größte Veränderung gegenüber der ersten Halliday-Brille betrifft die Optik.

Die erste Generation verwendete das sogenannte DigiWindow. Dabei befand sich eine kleine Anzeige oberhalb beziehungsweise seitlich des natürlichen Sichtfelds.

Die Halliday G2 verwendet dagegen eine klassische Waveguide-Optik.

Das Bild wird direkt in die transparenten Gläser eingekoppelt und erscheint vor beiden Augen.

Dadurch soll das Display:

  • leichter ablesbar sein
  • eine größere Eye Box bieten
  • weniger exakt ausgerichtet werden müssen
  • natürlicher im Sichtfeld liegen
  • mehr Informationen gleichzeitig darstellen

Der Wechsel zum binokularen Waveguide-System ist damit eines der wichtigsten Upgrades der G2.

98 Prozent Lichtdurchlässigkeit

Halliday gibt für die Gläser eine Lichtdurchlässigkeit von rund 98 Prozent an.

Die Umgebung bleibt dadurch nahezu vollständig sichtbar.

Das Display funktioniert eher wie ein dezentes Head-up-Display als wie ein großer virtueller Bildschirm.

Die Halliday G2 eignet sich deshalb hauptsächlich für kompakte Informationen wie Text, Hinweise, Untertitel und KI-Antworten.

Keine Kamera

Die Halliday G2 besitzt bewusst keine integrierte Kamera.

Damit kann sie keine:

  • Fotos aufnehmen
  • Videos aufnehmen
  • Gegenstände erkennen
  • Umgebung visuell analysieren
  • visuellen KI-Anfragen beantworten

Gerade im beruflichen Umfeld kann der Verzicht auf eine Kamera jedoch ein Vorteil sein.

Eine Smartglass ohne Kamera wirkt in Meetings oder Kundengesprächen weniger wie ein Aufnahmegerät.

Vier Mikrofone

Statt visueller Informationen konzentriert sich Halliday stark auf Sprache.

In der Brille befindet sich ein Array aus vier Mikrofonen.

Diese dienen unter anderem für:

  • Gesprächserkennung
  • Halliday AI
  • Meeting Flow
  • Live-Untertitel
  • Übersetzungen
  • Telefonate
  • Sprachbefehle

Die Mikrofone bilden damit die Grundlage vieler KI-Funktionen.

Open-Ear-Lautsprecher

Anders als viele reine Display-Smartglasses besitzt die Halliday G2 integrierte Open-Ear-Lautsprecher.

Damit lassen sich unter anderem:

  • Telefonate führen
  • Musik hören
  • Audiohinweise wiedergeben

Die Ohren bleiben dabei grundsätzlich frei.

Die Kombination aus Display, Mikrofonen und Lautsprechern macht die G2 zu einem deutlich umfassenderen Kommunikationsgerät als reine HUD-Brillen.

Meeting Flow

Eine der wichtigsten Funktionen der Halliday G2 ist Meeting Flow.

Dabei analysiert die KI laufende Gespräche und versucht, relevante Informationen automatisch zu erkennen.

Statt nur auf konkrete Fragen zu reagieren, soll die KI während eines Gesprächs aktiv mitdenken.

Meeting Flow besteht aus mehreren Funktionen.

Decision Confirmation

Decision Confirmation erkennt Entscheidungen während eines Gesprächs.

Wird beispielsweise vereinbart, dass ein Projekt zu einem bestimmten Zeitpunkt startet, kann diese Entscheidung automatisch erkannt und festgehalten werden.

Das soll verhindern, dass wichtige Absprachen später verloren gehen.

Commitment Check

Der Commitment Check erkennt Zusagen.

Wenn eine Person beispielsweise sagt, dass sie eine Aufgabe bis Freitag erledigt, kann die KI diese Verpflichtung identifizieren.

Dadurch lassen sich Aufgaben und Verantwortlichkeiten leichter nachvollziehen.

Thread Tracker

In längeren Meetings entstehen häufig mehrere Gesprächsthemen gleichzeitig.

Der Thread Tracker verfolgt diese verschiedenen Themenbereiche.

Dadurch soll die KI erkennen können, welche Punkte abgeschlossen wurden und welche noch offen sind.

Open-Item Tracker

Der Open-Item Tracker erkennt Fragen oder Aufgaben, die während eines Gesprächs noch nicht geklärt wurden.

Diese können später erneut aufgegriffen werden.

Gerade bei längeren Meetings kann das helfen, wichtige Punkte nicht zu vergessen.

Quick Summary

Mit Quick Summary kann bereits während eines laufenden Gesprächs eine kurze Zusammenfassung erstellt werden.

Dadurch lässt sich beispielsweise nach einer längeren Diskussion schnell anzeigen, was bisher besprochen wurde.

Quick Research

Mit Quick Research können zusätzliche Informationen direkt während eines Gesprächs recherchiert werden.

Die Ergebnisse erscheinen anschließend auf dem Display.

Damit soll die Smartglass helfen, Kontextinformationen zu liefern, ohne Smartphone oder Laptop öffnen zu müssen.

Idea Tracking

Idea Tracking erkennt und sammelt Ideen, die während eines Gesprächs entstehen.

Das kann beispielsweise bei:

  • Brainstormings
  • Workshops
  • Meetings
  • Projektbesprechungen

praktisch sein.

Post-Meeting Summary

Nach einem Gespräch kann Halliday automatisch eine strukturierte Zusammenfassung erstellen.

Darin können unter anderem enthalten sein:

  • Entscheidungen
  • Aufgaben
  • offene Fragen
  • wichtige Aussagen
  • nächste Schritte

Damit positioniert Halliday die G2 besonders stark als produktives Business-Wearable.

Proaktive KI

Halliday bezeichnet das Konzept hinter Meeting Flow als proaktive KI.

Die KI wartet nicht ausschließlich darauf, dass der Nutzer eine Frage stellt.

Stattdessen analysiert sie laufend den Gesprächskontext und versucht, relevante Informationen selbstständig zu erkennen.

Beispielsweise:

Eine Aufgabe wird genannt → die KI erkennt sie.

Eine Entscheidung wird getroffen → die KI speichert sie.

Eine Frage bleibt offen → die KI markiert sie.

Ein unbekannter Begriff fällt → zusätzliche Informationen können eingeblendet werden.

Damit unterscheidet sich das System von klassischen Sprachassistenten.

Halliday AI

Zusätzlich zu Meeting Flow gibt es einen allgemeinen Halliday AI-Assistenten.

Dieser kann für klassische KI-Aufgaben verwendet werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Fragen beantworten
  • Informationen recherchieren
  • Texte zusammenfassen
  • Gesprächsinhalte erklären
  • Kontextinformationen anzeigen

Halliday setzt dabei nicht ausschließlich auf ein bestimmtes KI-Modell.

Je nach Funktion können unterschiedliche Large Language Models verwendet werden.

Live-Untertitel

Gesprochene Sprache kann direkt in Text umgewandelt werden.

Die Live-Untertitel erscheinen anschließend im Sichtfeld.

Das kann beispielsweise hilfreich sein bei:

  • Meetings
  • Vorträgen
  • Gesprächen
  • lauten Umgebungen
  • Accessibility-Anwendungen

Durch das binokulare Display sind Texte vor beiden Augen sichtbar.

Live-Übersetzung

Die Halliday G2 unterstützt außerdem Live-Übersetzungen in mehr als 45 Sprachen.

Gesprochene Sprache wird dabei erfasst und übersetzt.

Das Ergebnis erscheint direkt auf dem Display.

Die Funktion kann besonders praktisch sein für:

  • internationale Meetings
  • Geschäftsreisen
  • Reisen
  • Gespräche mit fremdsprachigen Personen
  • Veranstaltungen

Cheatsheet

Mit Cheatsheet können vorbereitete Informationen direkt im Sichtfeld angezeigt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Stichpunkte
  • Namen
  • Zahlen
  • Präsentationsnotizen
  • Gesprächsinformationen
  • Erinnerungen

Dadurch kann die G2 auch als diskrete Gedächtnisstütze bei Präsentationen oder Gesprächen verwendet werden.

Keine klassische Navigation

Anders als einige konkurrierende Smartglasses konzentriert sich Halliday nicht auf Navigationsfunktionen.

Eine klassische Turn-by-Turn-Navigation gehört derzeit nicht zu den zentralen Funktionen.

Halliday legt den Schwerpunkt stattdessen auf Gespräche, Meetings und Produktivität.

Dashboard

Für den Alltag bietet die Halliday G2 ein Dashboard.

Dort können beispielsweise Informationen angezeigt werden wie:

  • Uhrzeit
  • Wetter
  • Benachrichtigungen
  • Erinnerungen

Zusätzlich lassen sich Musik und Telefonfunktionen steuern.

Touchsteuerung am Bügel

Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über eine 73 Millimeter lange Touchfläche am rechten Bügel.

Darüber können verschiedene Gesten ausgeführt werden.

Zusätzlich besitzt die G2 einen Action Button.

Dieser kann mit einer häufig verwendeten Funktion belegt werden.

Damit lässt sich die Brille bedienen, ohne ständig das Smartphone verwenden zu müssen.

Kein Control Ring mehr

Bei der ersten Halliday-Generation gehörte ein zusätzlicher Control Ring zum Bedienkonzept.

Bei der G2 wurde dieser vollständig aufgegeben.

Die Steuerung befindet sich jetzt direkt an der Brille.

Dadurch entfällt ein zusätzliches Gerät, das geladen und verbunden werden muss.

Bluetooth 5.4

Die Halliday G2 verbindet sich über:

Bluetooth 5.4 mit LE Audio

mit dem Smartphone.

Unterstützt werden:

  • Android
  • iOS

Die Brille besitzt außerdem WLAN im 2,4-GHz-Bereich.

Dieses wird hauptsächlich für Firmware-Updates verwendet.

Die G2 funktioniert damit weiterhin primär zusammen mit einem Smartphone.

Kein eigenständiger Spatial Computer

Die Halliday G2 ist kein vollwertiger Standalone-Computer.

Viele Funktionen laufen über:

  • Smartphone
  • Halliday-App
  • Cloud-Dienste
  • KI-Server

Die Brille dient hauptsächlich als Display-, Audio- und Eingabegerät.

Damit unterscheidet sie sich deutlich von umfangreichen Spatial-Computing-Systemen.

Gewicht

Die Halliday G2 wiegt ungefähr:

49 Gramm

Damit ist sie deutlich leichter als klassische AR- oder XR-Headsets.

Im Vergleich zu sehr leichten Display-Smartglasses wie der Even G2 fällt sie allerdings etwas schwerer aus.

Dafür integriert Halliday zusätzlich Lautsprecher und ein umfangreicheres Audio-System.

Akkulaufzeit

Der integrierte Akku besitzt eine Kapazität von:

210 mAh

Halliday nennt bei normaler Nutzung eine Laufzeit von:

bis zu 12 Stunden

Bei intensiver Nutzung kann sich diese Laufzeit allerdings deutlich reduzieren.

Bei dauerhafter Nutzung von KI-, Mikrofon- und Displayfunktionen nennt Halliday Werte von ungefähr:

3 Stunden

Die reale Laufzeit hängt deshalb stark vom Nutzungsszenario ab.

Schnellladen

Die Halliday G2 verwendet einen magnetischen Ladeanschluss.

Der Akku soll innerhalb von ungefähr:

20 Minuten von 0 auf 80 Prozent

geladen werden können.

Damit lässt sich die Brille vergleichsweise schnell wieder einsatzbereit machen.

IP54-Schutz

Die G2 besitzt eine IP54-Zertifizierung.

Sie ist damit gegen begrenzten Staubeintritt und Spritzwasser geschützt.

Leichter Regen oder Schweiß sollten im normalen Alltag kein Problem darstellen.

Nicht geeignet ist die Brille dagegen für:

  • Schwimmen
  • Duschen
  • Untertauchen

Korrekturgläser

Die Halliday G2 lässt sich auch mit Sehstärke verwenden.

Unterstützt werden ungefähr:

SPH: −9,00 bis +2,00 Dioptrien

CYL: −3,00 bis +3,00 Dioptrien

Damit kann die G2 für viele Nutzer eine klassische Korrekturbrille ersetzen.

Die Waveguide-Technik und die Korrekturoptik werden gemeinsam in das Glas integriert.

Technische Daten

MerkmalHalliday G2
ProdukttypAI-Smartglasses
DisplayMicro-LED
Displaysbinokular
OptikWaveguide
Auflösung600 × 300 Pixel pro Auge
Sichtfeld25,2 Grad
Helligkeitbis zu 1.600 Nits
Lichtdurchlässigkeitca. 98 %
DisplayfarbeGrün
Gewichtca. 49 g
KameraNein
Mikrofone4
LautsprecherOpen-Ear
BluetoothBluetooth 5.4 mit LE Audio
WLAN2,4 GHz für Updates
Akku210 mAh
Laufzeitbis zu 12 Stunden
intensive Nutzungca. 3 Stunden
SchutzklasseIP54
SmartphoneAndroid und iOS
BedienungTouchfläche + Action Button
KIHalliday AI + Meeting Flow

Halliday G2 vs. erste Halliday-Generation

Die zweite Generation unterscheidet sich deutlich vom ursprünglichen Halliday-Konzept.

Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören:

  • binokulares Display
  • Waveguide-Optik
  • größeres Sichtfeld
  • Anzeige vor beiden Augen
  • vier Mikrofone
  • neues Open-Ear-Audio
  • Meeting Flow
  • proaktive KI
  • Touchsteuerung
  • kein zusätzlicher Control Ring
  • neues Ladesystem

Der größte Unterschied ist der Wechsel vom DigiWindow zum Waveguide-Display.

Dadurch wird die G2 technisch zu einer deutlich klassischeren Display-Smartglass.

Halliday G2 vs. Even G2

Die Halliday G2 und Even G2 verfolgen einen ähnlichen Grundansatz.

Beide besitzen:

  • transparentes Display
  • Micro-LED-Technik
  • Waveguide-Optik
  • keine Kamera
  • KI-Assistent
  • Live-Untertitel
  • Übersetzungsfunktionen

Die Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch.

Halliday G2

konzentriert sich besonders auf Meetings, Gespräche, proaktive KI und Audio.

Even G2

setzt stärker auf eine besonders leichte Alltagsbrille, Navigation, Teleprompter, Conversate und eine offene Entwicklerplattform.

Halliday integriert zusätzlich Open-Ear-Lautsprecher.

Dafür ist die Brille mit rund 49 Gramm schwerer als die Even G2.

Halliday G2 vs. Ray-Ban Meta

Auch gegenüber der Ray-Ban Meta verfolgt Halliday ein deutlich anderes Konzept.

Ray-Ban Meta

besitzt Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und KI, aber kein Display.

Halliday G2

besitzt Display, Mikrofone, Lautsprecher und KI, aber keine Kamera.

Damit konzentriert sich Meta stärker auf visuelle KI und Content-Aufnahme.

Halliday setzt dagegen auf Informationen und Gesprächsunterstützung direkt im Sichtfeld.

Halliday Membership

Ein wichtiger Bestandteil des Systems ist das Halliday-Membership-Modell.

Einige grundlegende Funktionen können ohne zusätzliches Abo genutzt werden.

Für umfangreichere Meeting-Flow-Nutzung verwendet Halliday jedoch ein Creditsystem.

Je nach Tarif steht monatlich eine bestimmte Anzahl an Credits zur Verfügung.

Diese werden unter anderem für die laufende Analyse von Meetings verwendet.

Damit können neben dem Kaufpreis zusätzliche laufende Kosten entstehen.

Preis

Der reguläre Preis der Halliday G2 liegt bei:

599 US-Dollar

Zeitweise bietet Halliday Launch-Angebote oder Rabatte an.

Für eine langfristige Preiseinordnung ist jedoch der reguläre Listenpreis entscheidend.

Modelle mit Korrekturgläsern können zusätzliche Kosten verursachen.

Für wen eignet sich die Halliday G2?

Die Halliday G2 richtet sich besonders an Nutzer, die viele Gespräche und Meetings führen.

Interessant ist sie beispielsweise für:

  • Geschäftsleute
  • Projektmanager
  • Vertrieb
  • Berater
  • Präsentierende
  • Vielreisende
  • internationale Teams
  • Nutzer von KI-Assistenten
  • Personen, die Live-Untertitel benötigen

Weniger geeignet ist sie dagegen für Nutzer, die immersive Augmented Reality oder visuelle KI erwarten.

Grenzen der Halliday G2

Die Halliday G2 ist keine vollwertige AR-Brille.

Zu den wichtigsten Einschränkungen gehören:

  • monochromes Display
  • relativ kleines Sichtfeld
  • keine Kamera
  • keine visuelle KI
  • keine räumlichen 3D-Objekte
  • kein echtes Spatial Computing
  • keine klassische Navigation
  • Smartphone bleibt wichtig
  • intensive Nutzung reduziert die Akkulaufzeit
  • Meeting Flow kann zusätzliche Kosten verursachen
  • keine offene Entwicklerplattform

Was macht die Halliday G2 besonders?

Die Halliday G2 versucht nicht, möglichst viele Smartphone-Funktionen in eine Brille zu integrieren.

Stattdessen konzentriert sie sich auf einen klaren Anwendungsbereich:

Gespräche und Meetings.

Das neue binokulare Waveguide-Display behebt gleichzeitig eine der größten Schwächen der ersten Halliday-Generation.

Besonders interessant ist jedoch die Software.

Mit Meeting Flow versucht Halliday, KI nicht nur auf Sprachbefehle reagieren zu lassen, sondern sie aktiv in laufende Gespräche einzubeziehen.

Entscheidungen, Aufgaben, offene Fragen und Ideen können automatisch erkannt und direkt im Sichtfeld dargestellt werden.

Damit entwickelt sich die Halliday G2 weniger zu einer klassischen AR-Brille und stärker zu einem tragbaren KI-Assistenten für Kommunikation und Produktivität.