Die VITURE Luma Pro ist eine hochwertige XR-Display-Brille für Gaming, Streaming, Filme und mobiles Arbeiten, die einen großen virtuellen Bildschirm mit Sony-Micro-OLED-Technik, 120 Hz, elektrochromer Abdunklung und Spatial Audio kombiniert. Innerhalb der aktuellen Luma-Serie positioniert sie sich zwischen der einfachen Luma und der stärker auf Spatial Computing ausgerichteten Luma Ultra. Der Schwerpunkt liegt klar auf hoher Bildqualität, komfortabler Nutzung und einer möglichst breiten Kompatibilität mit Smartphones, Notebooks, Tablets und Gaming-Handhelds.
Die Brille projiziert einen virtuellen Bildschirm von ungefähr 152 Zoll aus einer simulierten Entfernung von vier Metern. Pro Auge stehen bis zu 1.920 × 1.200 Pixel zur Verfügung. Hinzu kommen ein 52-Grad-Sichtfeld, eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz, bis zu 1.000 Nits wahrgenommene Helligkeit, HARMAN AudioEFX und eine integrierte Kurzsichtigkeitskorrektur bis -4,0 Dioptrien.
Die Luma Pro ist dabei kein klassisches VR-Headset und keine vollständig autonome Smartglass. Sie besitzt keinen eigenen großen Akku und keinen Standalone-Prozessor für Spiele oder Apps. Stattdessen fungiert sie als kompakter persönlicher Bildschirm, der über USB-C mit einem kompatiblen Gerät verbunden wird. Genau darin liegt ihre Stärke: Statt mehrere hundert Gramm Hardware auf dem Kopf zu tragen, erhältst du einen 79 bis 81 Gramm leichten virtuellen Monitor, der sich in einem kleinen Brillenetui transportieren lässt.
Virtueller 152-Zoll-Bildschirm
VITURE gibt für die Luma Pro einen virtuellen Bildschirm von ungefähr 152 Zoll an.
Diese Größenangabe bezieht sich auf eine simulierte Betrachtungsentfernung von etwa vier Metern. Die Brille erzeugt also nicht tatsächlich eine 152 Zoll große Projektionsfläche, sondern vermittelt deinem Auge den Eindruck, als würde sich eine entsprechend große Leinwand vor dir befinden.
Gerade unterwegs ist das interessant. Ein Smartphone, Gaming-Handheld oder Notebook kann dadurch einen Bildschirm erzeugen, der subjektiv deutlich größer wirkt als sein integriertes Display.
Für Filme entsteht so ein persönliches Kino, während Spiele auf Steam Deck oder ROG Ally wesentlich immersiver wirken können.
Sony Micro-OLED
Im Inneren arbeitet die Luma Pro mit aktuellen Sony-Micro-OLED-Panels.
Micro-OLED eignet sich besonders gut für Display-Brillen, weil sehr viele Pixel auf extrem kleinen Displayflächen untergebracht werden können.
Im Gegensatz zu LCD benötigt OLED keine klassische Hintergrundbeleuchtung. Jeder Pixel erzeugt sein eigenes Licht.
Schwarze Bildbereiche können dadurch sehr stark abgedunkelt werden, während helle Elemente gleichzeitig deutlich hervortreten.
Gerade bei Filmen, Spielen und dunklen Benutzeroberflächen verbessert das den wahrgenommenen Kontrast deutlich.
1.920 × 1.200 Pixel pro Auge
Die native Auflösung beträgt bis zu 1.920 × 1.200 Pixel pro Auge.
Über beide Augen ergibt sich eine kombinierte Bildfläche von bis zu 3.840 × 1.200 Pixeln.
VITURE verwendet dafür teilweise die Bezeichnung „4K-like“. Technisch handelt es sich allerdings nicht um ein echtes 4K-Panel pro Auge.
Die hohe Pixeldichte der kleinen Micro-OLED-Displays sorgt dennoch dafür, dass das Bild sehr scharf wirkt.
Besonders Texte profitieren von den zusätzlichen vertikalen 120 Pixeln gegenüber klassischen 1.920 × 1.080-Panels.
Browser, Tabellen, Dokumente und Desktop-Anwendungen können dadurch angenehmer dargestellt werden.
Deutlich schärfer als frühere VITURE-Modelle
VITURE bewirbt die Luma Pro als ungefähr 50 Prozent schärfer als die frühere VITURE Pro.
Diese Angabe bezieht sich nicht ausschließlich auf die reine Pixelzahl, sondern auf die Kombination aus höherer Auflösung und optimierter Optik.
Unabhängige Tests heben besonders die Textdarstellung hervor.
Gerade kleine Schrift wirkt klarer als bei vielen älteren XR-Brillen.
Das ist wichtig, wenn die Brille nicht nur für Filme und Spiele, sondern auch für produktive Anwendungen genutzt werden soll.
52 Grad Sichtfeld
Das Sichtfeld beträgt 52 Grad.
Damit ist die virtuelle Leinwand größer als bei früheren VITURE-Modellen und nimmt einen deutlich größeren Teil des zentralen Blickfeldes ein.
Zum Vergleich: Die ältere VITURE Pro lag bei ungefähr 46 Grad.
Ein größeres Sichtfeld sorgt dafür, dass Spiele und Filme immersiver wirken.
Gleichzeitig bleibt genügend reale Umgebung außerhalb der virtuellen Darstellung sichtbar.
Die Luma Pro versucht also nicht, dein gesamtes Sichtfeld wie ein VR-Headset abzudecken.
Ihr Ziel ist ein großer virtueller Bildschirm innerhalb der realen Umgebung.
Bis zu 120 Hz
Die Micro-OLED-Panels unterstützen eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz.
Das ist besonders beim Gaming interessant.
Schnelle Kamerabewegungen, Rennspiele und Actiontitel wirken flüssiger als bei 60 Hz.
Auch bei normaler Desktop-Nutzung verbessert eine hohe Bildwiederholrate das Erlebnis.
Scrollen, Mausbewegungen und Animationen erscheinen ruhiger und direkter.
Das angeschlossene Gerät muss allerdings ebenfalls in der Lage sein, das entsprechende Videosignal bereitzustellen.
Bis zu 1.000 Nits
VITURE gibt eine maximale wahrgenommene Helligkeit von ungefähr 1.000 Nits an.
Bei einer XR-Brille ist eine hohe Helligkeit besonders wichtig, weil hinter dem virtuellen Bild grundsätzlich noch die reale Umgebung sichtbar sein kann.
Je heller der Raum ist, desto stärker konkurriert das Display mit dem Umgebungslicht.
Die hohe Helligkeit hilft deshalb dabei, das virtuelle Bild auch in helleren Umgebungen klar sichtbar zu halten.
Zusätzlich kann die Umgebung über die elektrochromen Gläser stark abgedunkelt werden.
Neun Helligkeitsstufen
Die Displayhelligkeit lässt sich über neun Stufen regeln.
Dadurch kannst du die Darstellung an unterschiedliche Situationen anpassen.
In einem dunklen Raum ist die maximale Helligkeit häufig unnötig und kann sogar anstrengend wirken.
Im Zug, Flugzeug oder hellen Büro kann dagegen eine höhere Helligkeitsstufe sinnvoll sein.
Die Einstellung erfolgt direkt über die Bedienelemente der Brille.
Mindestens 100.000:1 Kontrast
Der angegebene Kontrast liegt bei mindestens 100.000:1.
Die OLED-Technik kann dunkle Bildbereiche sehr stark herunterregeln.
Das sorgt insbesondere bei Filmen und Spielen für kräftige Kontraste.
Der tatsächlich wahrgenommene Schwarzwert hängt allerdings auch davon ab, wie viel Licht aus der Umgebung durch die Brillengläser sichtbar bleibt.
Genau deshalb ist die elektrochrome Abdunklung ein wichtiger Bestandteil des Gesamtsystems.
Elektrochrome Gläser
Die Luma Pro verwendet elektrochrome Gläser, die sich auf Knopfdruck stark abdunkeln lassen.
Dadurch wird weniger von der Umgebung hinter dem virtuellen Bildschirm sichtbar.
Das Bild wirkt kontrastreicher und stärker wie eine echte Leinwand.
Für Filme oder Spiele kann die Brille dadurch wesentlich immersiver wirken.
Wenn du wieder mehr von deiner realen Umgebung sehen möchtest, lässt sich die Tönung zurückschalten.
Zwischen 0,5 und 40 Prozent Lichtdurchlässigkeit
Die optische Transmission liegt ungefähr zwischen 0,5 und 40 Prozent.
Bei maximaler Abdunklung wird nahezu das gesamte Umgebungslicht ausgeblendet.
Die virtuelle Leinwand tritt dadurch besonders deutlich hervor.
Bei höherer Transparenz bleibt die reale Umgebung wesentlich stärker sichtbar.
Damit lässt sich die Luma Pro flexibel zwischen fast geschlossenem Entertainment-Erlebnis und offener Bildschirmnutzung einsetzen.
Umschalten in 0,1 Sekunden
Die elektrochrome Folie benötigt laut Hersteller nur ungefähr 0,1 Sekunden, um ihren Zustand zu verändern.
Der Wechsel erfolgt damit praktisch unmittelbar.
Das ist komfortabler als physische Abdeckungen, die erst vor die Gläser gesteckt werden müssen.
Für besonders helle Umgebungen bietet VITURE zusätzlich einen optionalen Lens Shade an, der das Umgebungslicht nahezu vollständig blockieren kann.
Fünf Farbmodi
Die Luma Pro bietet fünf verschiedene Farbprofile.
Damit lässt sich die Bilddarstellung an unterschiedliche Inhalte oder persönliche Vorlieben anpassen.
Ein Profil kann beispielsweise stärker auf neutrale Farben ausgerichtet sein, während ein anderes kräftigere Farben für Filme oder Spiele bietet.
VITURE gibt eine Farbraumabdeckung von ungefähr 108 Prozent sRGB an.
Für Entertainment und normale Desktop-Nutzung ist das mehr als ausreichend.
Hohe Farbgenauigkeit
VITURE bewirbt die aktuelle Luma-Serie zusätzlich mit einer hohen Farbgenauigkeit und nennt Werte von Delta E unter 2.
Ein niedriger Delta-E-Wert bedeutet, dass die dargestellten Farben vergleichsweise nah an den vorgesehenen Referenzfarben liegen.
Für professionelle Farbkorrektur bleibt ein kalibrierter Referenzmonitor dennoch die bessere Wahl.
Für Gaming, Streaming und alltägliche Arbeit ist eine hohe Farbgenauigkeit aber ein klarer Vorteil.
HARMAN AudioEFX
Für den integrierten Klang verwendet die Luma Pro HARMAN AudioEFX.
Die Lautsprecher befinden sich direkt in den Brillenbügeln und geben den Klang offen in Richtung der Ohren ab.
Dadurch sind für Filme, Spiele oder Videokonferenzen keine zusätzlichen Kopfhörer notwendig.
VITURE bewirbt das neue Audiosystem als deutlich voller und räumlicher als bei früheren Modellen.
Spatial Sound
Das System unterstützt Spatial Sound.
Der Klang soll dadurch stärker mit der Position des virtuellen Bildschirms zusammenpassen.
Bei Filmen entsteht ein breiteres Klangbild.
Beim Gaming können räumliche Geräusche besser eingeordnet werden.
Die Brille besitzt keine klassischen Over-Ear- oder In-Ear-Kopfhörer. Die Ohren bleiben frei.
Dadurch bleibt gleichzeitig ein Teil der realen Umgebung hörbar.
Neun Lautstärkestufen
Die Lautstärke lässt sich direkt über neun Stufen einstellen.
Damit musst du nicht jedes Mal am Smartphone oder Notebook die Lautstärke verändern.
Da es sich um offene Lautsprecher handelt, können Personen unmittelbar neben dir Teile der Wiedergabe hören.
Für vollständig private Audiowiedergabe sind Bluetooth-Kopfhörer oder In-Ears deshalb weiterhin die bessere Wahl.
Kurzsichtigkeitskorrektur bis -4,0 Dioptrien
Die Luma Pro besitzt eine integrierte Myopie-Korrektur bis -4,0 Dioptrien.
Die Einstellung kann separat für beide Augen vorgenommen werden.
Kurzsichtige Nutzer innerhalb dieses Bereiches können die virtuelle Darstellung dadurch häufig ohne normale Brille scharf einstellen.
Das ist besonders praktisch, weil zusätzliche Brillengläser innerhalb einer XR-Brille Komfort und Augenposition beeinflussen können.
Weniger Korrekturbereich als die normale Luma
Interessanterweise besitzt die günstigere VITURE Luma einen größeren Korrekturbereich bis ungefähr -6,0 Dioptrien.
Die Luma Pro ist dagegen auf maximal -4,0 Dioptrien ausgelegt.
Wer stärker kurzsichtig ist, sollte diesen Unterschied vor dem Kauf berücksichtigen.
Für Astigmatismus oder andere komplexere Sehfehler reichen die integrierten Einstellräder ebenfalls nicht aus.
In solchen Fällen können individuelle Korrektionsgläser notwendig sein.
SGS-A+-Zertifizierung
VITURE nennt für die Luma Pro eine SGS-A+-Zertifizierung für Augenkomfort.
Die optische Konstruktion wurde damit unter anderem hinsichtlich verschiedener Belastungs- und Darstellungsparameter geprüft.
Eine solche Zertifizierung bedeutet allerdings nicht, dass die Brille unbegrenzt ohne Pausen getragen werden sollte.
VITURE empfiehlt selbst typische Nutzungssitzungen von ungefähr drei bis vier Stunden.
Regelmäßige Pausen bleiben insbesondere bei längerer Bildschirmarbeit sinnvoll.
Zwei Größen
Die Luma Pro wird in Regular und Large angeboten.
Das ist bei XR-Brillen besonders sinnvoll, weil der Pupillenabstand eine wichtige Rolle für die Bildschärfe spielt.
Die Optik lässt sich nicht einfach wie bei einem VR-Headset beliebig seitlich verschieben.
Stattdessen wählst du die Größe, deren optischer Mittelpunkt möglichst gut zu deinem IPD passt.
Regular
Die Regular-Version ist für ungefähr 64 ± 6 Millimeter IPD vorgesehen.
Das entspricht grob einem Bereich von etwa 58 bis 70 Millimetern.
Sie wiegt ungefähr 79 Gramm.
Large
Die Large-Version ist für ungefähr 68 ± 6 Millimeter IPD ausgelegt.
Damit deckt sie ungefähr 62 bis 74 Millimeter ab.
Das Gewicht beträgt rund 81 Gramm.
Wenn dein IPD in beiden Bereichen liegt, empfiehlt VITURE, die Variante zu wählen, deren Mittelpunkt näher an deinem tatsächlichen Pupillenabstand liegt.
Passende IPD ist entscheidend
Die Wahl der richtigen Größe ist bei der Luma Pro besonders wichtig.
Birdbath-Optiken können eine sehr scharfe Darstellung erzeugen, besitzen aber einen klar definierten optischen Sweet Spot.
Liegen deine Pupillen zu weit außerhalb dieses Bereiches, kann die Darstellung an den Rändern unschärfer werden.
Deshalb sollte der eigene IPD möglichst vor dem Kauf bekannt sein.
Ein Optiker kann den Pupillenabstand präzise bestimmen.
Flexible Bügel
Die Brillenbügel sind flexibel ausgelegt und passen sich unterschiedlichen Kopfbreiten an.
VITURE setzt auf eine weiche Konstruktion im Bereich hinter den Ohren.
Dadurch soll der Druck auf Schläfen und Ohren auch bei längerer Nutzung reduziert werden.
Gerade bei XR-Brillen ist das wichtig, weil das Gewicht höher ist als bei einer normalen Brille.
Neigungsverstellbare Bügel
Im Gegensatz zur normalen Luma besitzt die Luma Pro neigungsverstellbare Bügel.
Damit kann die vertikale Position der Optik verändert werden.
Das ist hilfreich, wenn das virtuelle Bild zu hoch oder zu niedrig erscheint.
Zusammen mit den unterschiedlichen Nasenpads lässt sich die Brille dadurch genauer auf das Gesicht einstellen.
Die richtige Ausrichtung verbessert insbesondere die Randschärfe und verhindert, dass Teile des virtuellen Bildes abgeschnitten werden.
Drei austauschbare Nasenpads
Zum Lieferumfang gehören drei unterschiedliche Nasenpads.
Sie verändern die Höhe und den Abstand der Brille vor dem Gesicht.
Das passende Nasenpad ist nicht nur eine Komfortfrage.
Bereits kleine Veränderungen können beeinflussen, wie vollständig das 52-Grad-Sichtfeld wahrgenommen wird.
Bei der Ersteinrichtung lohnt es sich deshalb, mehrere Varianten auszuprobieren.
Nur 79 bis 81 Gramm
Die Luma Pro wiegt je nach Größe ungefähr 79 beziehungsweise 81 Gramm.
Damit bleibt sie deutlich leichter als klassische VR- und Mixed-Reality-Headsets.
Ein Meta-Quest- oder Apple-Vision-Pro-System bringt mehrere hundert Gramm auf die Waage.
Die Luma Pro ist dagegen eher mit einer schweren Sonnenbrille vergleichbar.
Für Reisen und längere Gaming-Sessions ist das ein wesentlicher Vorteil.
Kein eigener Akku
Die Luma Pro besitzt keinen eingebauten Akku.
Sie wird direkt über das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt.
Das reduziert Gewicht und Baugröße erheblich.
Gleichzeitig musst du die Brille selbst nicht laden.
Der Nachteil: Smartphone, Notebook oder Gaming-Handheld verbrauchen während der Nutzung etwas mehr Energie.
Bei längeren Sessions kann deshalb ein Ladeadapter oder Mobile Dock sinnvoll sein.
Magnetischer Anschluss
Anders als die normale Luma verwendet die Luma Pro einen magnetischen Pogo-Pin-Anschluss.
Ein mitgeliefertes Kabel verbindet diesen magnetischen Anschluss mit USB-C.
Der Vorteil liegt im Komfort.
Bleibt das Kabel irgendwo hängen, kann sich die Magnetverbindung lösen, anstatt die Brille stark am Kopf zu ziehen.
Zudem lässt sich das Kabel schnell an- und abstecken.
1,2 Meter USB-C-Kabel
Zum Lieferumfang gehört ein ungefähr 1,2 Meter langes USB-C-zu-Magnetanschluss-Kabel.
Damit kann die Brille direkt mit kompatiblen Smartphones, Tablets, Notebooks und Gaming-Handhelds verbunden werden.
Voraussetzung ist eine USB-C-Schnittstelle mit Videoausgabe über DisplayPort Alt Mode beziehungsweise eine entsprechende Thunderbolt-Verbindung.
Ein normaler USB-C-Port ohne Videoausgabe reicht nicht aus.
Kein Wireless direkt in der Brille
Die Luma Pro besitzt keine eigene WLAN- oder Bluetooth-Verbindung für Bildübertragung.
Der virtuelle Bildschirm erhält sein Videosignal kabelgebunden.
Drahtlose Nutzung ist über zusätzliche Geräte innerhalb des VITURE-Ökosystems möglich.
VITURE bietet beispielsweise den Pro Neckband an, der Android, Wi-Fi 6E und Streaming-Funktionen mitbringt.
Die Brille selbst bleibt dadurch leichter und einfacher.
Steam Deck als idealer Partner
Einer der naheliegendsten Einsatzzwecke ist das Steam Deck.
Das Gaming-Handheld kann über USB-C direkt mit der Luma Pro verbunden werden.
Die integrierte Anzeige des Steam Deck wird dadurch durch eine virtuelle 152-Zoll-Leinwand ergänzt.
Gerade Spiele mit kleinen Benutzeroberflächen oder cineastischer Darstellung profitieren von der größeren wahrgenommenen Bildschirmfläche.
Die Brille unterstützt bis zu 120 Hz, auch wenn das Steam Deck abhängig vom Spiel nicht immer entsprechend hohe Frameraten erreicht.
ROG Ally und Legion Go
Auch Geräte wie ASUS ROG Ally, ROG Ally X und Lenovo Legion Go können mit der Luma Pro verwendet werden.
Windows-Handhelds bieten häufig leistungsfähigere Hardware und können entsprechend höhere Bildraten ausgeben.
Dadurch lässt sich die 120-Hz-Funktion bei weniger anspruchsvollen Spielen besser ausnutzen.
Der Handheld bleibt gleichzeitig Controller und Computer.
Die Brille ersetzt lediglich das Display.
Nintendo Switch und Switch 2
Nintendo Switch und Switch 2 können ebenfalls mit der Luma Pro verwendet werden.
Dafür wird allerdings entsprechendes VITURE-Docking-Zubehör benötigt.
VITURE bietet unter anderem das Pro Mobile Dock an.
Das Dock nimmt das Videosignal der Konsole entgegen und leitet es an die XR-Brille weiter.
Gleichzeitig besitzt das Dock einen eigenen Akku und kann dadurch die mobile Nutzungsdauer erhöhen.
PlayStation und Xbox
Auch PlayStation und Xbox können über HDMI-fähiges VITURE-Zubehör mit der Brille verbunden werden.
Die Luma Pro wird dadurch zu einem persönlichen Konsolenbildschirm.
Das kann praktisch sein, wenn kein großer Fernseher verfügbar ist oder ein anderer Nutzer den Fernseher verwendet.
Besonders bei Singleplayer-Spielen entsteht durch die Kombination aus großer virtueller Leinwand und Spatial Sound ein sehr persönliches Gaming-Erlebnis.
Smartphones
Smartphones mit USB-C-DisplayPort-Ausgabe lassen sich direkt verbinden.
Dazu gehören zahlreiche aktuelle Samsung-Galaxy-, Google-Pixel-, iPhone-, OnePlus-, Honor- und andere Modelle.
Wichtig ist erneut: USB-C allein reicht nicht.
Das Smartphone muss tatsächlich ein Videosignal über den Anschluss ausgeben können.
Bei unterstützten Geräten kann die Brille wie ein externer Bildschirm verwendet werden.
iPhone
Aktuelle iPhones mit USB-C können direkt oder über kompatibles Zubehör mit der Luma Pro verbunden werden.
Dadurch können Filme, Spiele und Apps auf der virtuellen Leinwand dargestellt werden.
Besonders interessant sind Spatial Videos und 3D-Inhalte, die über SpaceWalker wiedergegeben werden können.
Notebooks und MacBooks
Auch Notebooks und MacBooks mit kompatibler USB-C- oder Thunderbolt-Videoausgabe werden unterstützt.
Ohne zusätzliche Software verhält sich die Luma Pro im Wesentlichen wie ein externer Monitor.
Mit SpaceWalker wird daraus ein virtueller Multi-Screen-Arbeitsplatz.
Gerade für Reisen ist das interessant.
Statt mehrere Monitore mitzunehmen, kann ein Notebook mit mehreren virtuellen Displayflächen ergänzt werden.
SpaceWalker
SpaceWalker ist die zentrale Softwareplattform des VITURE-Ökosystems.
Sie steht für Windows, macOS, Android und iOS zur Verfügung.
Mit ihr lassen sich zusätzliche Funktionen aktivieren, die über eine reine Bildschirmspiegelung hinausgehen.
Dazu gehören unter anderem:
- virtuelle Multi-Screen-Arbeitsplätze
- 3DoF-Headtracking
- Immersive 3D
- 2D-zu-3D-Konvertierung
- Spatial Video
- VR-Video
- unterschiedliche virtuelle Bildschirmpositionen
Dadurch wird die Luma Pro von einer einfachen Display-Brille zu einer deutlich vielseitigeren XR-Plattform.
3DoF über SpaceWalker
Die Luma Pro unterstützt 3DoF-Headtracking über SpaceWalker.
3DoF steht für drei Freiheitsgrade.
Erfasst werden Drehbewegungen des Kopfes:
- links und rechts
- oben und unten
- seitliches Neigen
Dadurch kann ein virtueller Bildschirm stärker an einer festen räumlichen Position gehalten werden.
Drehst du den Kopf, kann die virtuelle Arbeitsfläche entsprechend reagieren.
Integriertes Magnetometer
Die Luma Pro besitzt zusätzlich ein Magnetometer.
Dieses hilft SpaceWalker dabei, Tracking-Drift zu reduzieren.
Drift bedeutet, dass ein virtueller Bildschirm langsam seine ursprüngliche Position verliert, obwohl sich der Nutzer eigentlich nicht entsprechend bewegt hat.
Durch zusätzliche Orientierungsdaten kann die Software solche Abweichungen besser erkennen.
VITURE hat die entsprechenden Algorithmen seit dem Marktstart mehrfach verbessert.
Kein hardwareseitiges 3DoF wie bei Beast
Wichtig ist die Abgrenzung zur VITURE Beast.
Die Beast besitzt hardwareseitig integriertes 3DoF-Tracking direkt innerhalb der Brille.
Bei der Luma Pro ist SpaceWalker stärker in die Tracking-Verarbeitung eingebunden.
Das bedeutet, dass die Beast bei besonders stabiler Bildschirmverankerung und minimaler Latenz Vorteile besitzt.
Für normale virtuelle Monitore funktioniert das Tracking der Luma Pro dennoch gut.
Kein 6DoF
Die Luma Pro besitzt kein vollständiges 6DoF-Tracking.
6DoF würde zusätzlich zu Kopfrotationen auch tatsächliche Positionsbewegungen erfassen.
Bewegst du dich beispielsweise einen Schritt nach vorne, würde ein vollständiges 6DoF-System diese Bewegung im Raum erkennen.
Die Luma Pro konzentriert sich dagegen auf 3DoF.
Wer vollständiges Spatial Computing mit räumlich fixierten Objekten benötigt, sollte innerhalb der Serie eher zur Luma Ultra greifen.
Keine Frontkameras
Die Luma Pro besitzt keine Frontkamera oder Tiefenkameras.
Das bedeutet gleichzeitig, dass sie kein kamerabasiertes Handtracking oder Spatial Mapping durchführen kann.
Für ihren Hauptzweck ist das kein großer Nachteil.
Gaming, Filme und virtuelle Monitore benötigen keine Kameras.
Der Verzicht reduziert gleichzeitig Gewicht, Stromverbrauch und Komplexität.
Luma Ultra für Spatial Computing
Die VITURE Luma Ultra erweitert das Grundkonzept um Kameras, 6DoF und Handgesten.
Sie richtet sich dadurch stärker an Prosumer, Entwickler und Nutzer, die echte räumliche Anwendungen verwenden möchten.
Die Luma Pro bleibt bewusst einfacher.
Sie konzentriert sich auf Displayqualität und universelle Nutzung.
Für die meisten klassischen Entertainment- und Gaming-Anwendungen werden die zusätzlichen Sensoren der Ultra nicht benötigt.
Echtzeit-2D-zu-3D
Eine der interessanteren SpaceWalker-Funktionen ist die Echtzeit-Konvertierung von 2D zu 3D.
Dabei analysiert die Software normale zweidimensionale Inhalte und erzeugt daraus eine stereoskopische Tiefeninformation.
Beide Augen erhalten leicht unterschiedliche Perspektiven.
Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck.
Die Qualität hängt stark vom Ausgangsmaterial ab.
Ein nativ in 3D produzierter Film liefert weiterhin die präzisere Tiefeninformation.
Native 3D-Wiedergabe
Die Luma Pro unterstützt zusätzlich native stereoskopische 3D-Inhalte.
Da jedes Auge ein eigenes Display besitzt, ist die Brille grundsätzlich gut für Side-by-Side-3D geeignet.
Filme und andere kompatible Inhalte können dadurch ohne klassische aktive oder passive 3D-Brille dargestellt werden.
Jedes Auge erhält direkt sein vorgesehenes Bild.
Spatial Video
Über SpaceWalker lassen sich auch Spatial Videos betrachten.
Solche Videos enthalten unterschiedliche Perspektiven für das linke und rechte Auge.
Aktuelle iPhones können entsprechende räumliche Aufnahmen erstellen.
Die Luma Pro kann diese Inhalte anschließend stereoskopisch darstellen.
Das ist ein interessanter zusätzlicher Anwendungsbereich außerhalb klassischer Filme und Spiele.
Multi-Screen für produktives Arbeiten
Für produktive Nutzer ist die Multi-Screen-Funktion von SpaceWalker besonders relevant.
Statt nur eines virtuellen Bildschirms können mehrere Arbeitsflächen erzeugt werden.
Ein Browser kann beispielsweise links liegen, ein Dokument in der Mitte und ein Kommunikationsprogramm rechts.
Dadurch entsteht ein mobiler Arbeitsplatz, der normalerweise mehrere physische Monitore benötigen würde.
Grenzen der Produktivität
Trotzdem ersetzt die Luma Pro nicht in jeder Situation einen klassischen Monitor.
Virtuelle Bildschirme bewegen sich immer mit der optischen Wahrnehmung des Nutzers und können bei sehr langer Textarbeit anstrengender wirken.
Auch die verfügbare Auflösung ist geringer als bei einem modernen 4K-Desktopmonitor.
Die große Stärke liegt deshalb weniger im dauerhaften Büroarbeitsplatz, sondern in mobiler Bildschirmfläche.
Für Reisen, Hotels oder temporäre Arbeitsplätze kann das äußerst praktisch sein.
Dynamische RGB-Beleuchtung
Eine auffällige Besonderheit der Luma Pro ist die integrierte dynamische RGB-Beleuchtung.
VITURE bezeichnet sie als erste XR-Brille ihrer Art mit anpassbaren Lichteffekten im Rahmen.
Die Beleuchtung befindet sich im Bereich der Brillenbügel beziehungsweise des transluzenten Rahmens.
Sie kann unterschiedliche Effekte darstellen und reagiert teilweise auf Bedienaktionen.
RGB als Designmerkmal
Die Beleuchtung hat keine direkte Funktion für die Bildqualität.
Sie ist in erster Linie ein Design- und Individualisierungsmerkmal.
Nutzer können die Effekte aktivieren oder deaktivieren.
Wer eine möglichst unauffällige Display-Brille möchte, kann die RGB-Beleuchtung abschalten.
Wer ein stärkeres Gaming-Design bevorzugt, kann sie als sichtbares Element nutzen.
Gerade zusammen mit dem halbtransparenten Gehäuse hebt sich die Luma Pro dadurch deutlich von klassischen schwarzen XR-Brillen ab.
Matt-transluzentes Design
Die Luma Pro verwendet einen matt-transluzenten Rahmen.
Teile der inneren Hardware bleiben dadurch optisch leicht sichtbar.
Das Design erinnert stärker an moderne Gaming- und Elektronikprodukte als an eine klassische Sonnenbrille.
Trotzdem bleibt die Bauform wesentlich kompakter als ein VR-Headset.
Die Brille kann zusammengeklappt und in einem relativ kleinen Etui transportiert werden.
Zwei unterschiedliche Gehäusegrößen
Die Regular-Version misst zusammengeklappt ungefähr:
155,0 × 50,1 × 56,5 mm
Die Large-Version misst ungefähr:
159,0 × 51,6 × 55,6 mm
Damit passt die Brille problemlos in einen Rucksack oder eine größere Tasche.
Das mitgelieferte Etui misst ungefähr 191 × 85 × 85 Millimeter.
Trageerkennung
Die Luma Pro besitzt eine integrierte Wear Detection.
Sie erkennt, ob die Brille gerade getragen wird.
Dadurch kann die Anzeige automatisch auf das Auf- und Absetzen reagieren.
Das verbessert den Komfort und kann gleichzeitig unnötigen Energieverbrauch reduzieren.
Gaming gehört zu den größten Stärken
Die Kombination aus 120 Hz, Micro-OLED und großem virtuellem Bildschirm macht Gaming zu einem der wichtigsten Einsatzbereiche.
Besonders Gaming-Handhelds profitieren davon.
Der größte Nachteil mobiler Systeme ist häufig ihr relativ kleiner Bildschirm.
Die Luma Pro löst genau dieses Problem, ohne dass ein großer externer Monitor benötigt wird.
Persönliches Kino
Auch für Filme eignet sich die Brille sehr gut.
Micro-OLED, hoher Kontrast und elektrochrome Abdunklung sorgen für eine stark abgeschirmte Darstellung.
Der 152-Zoll-Eindruck erzeugt ein wesentlich größeres Bild als Smartphone oder Notebook.
HARMAN AudioEFX ergänzt die Darstellung mit integriertem Raumklang.
Dadurch kann bereits Smartphone plus Brille ein mobiles persönliches Kino bilden.
Privater Bildschirm
Ein weiterer Vorteil ist die Privatsphäre.
Nur der Nutzer der Brille sieht die virtuellen Inhalte.
Im Zug, Flugzeug oder öffentlichen Raum können Personen neben dir deshalb nicht einfach auf den Bildschirm schauen.
Gerade beim Arbeiten mit vertraulichen Dokumenten kann das interessant sein.
Der physische Notebook-Bildschirm kann beispielsweise gedimmt oder deaktiviert werden, während die Inhalte ausschließlich auf der Brille sichtbar sind.
VITURE Luma Pro gegenüber Luma
Die normale VITURE Luma ist einfacher und günstiger.
Sie besitzt ein etwas kleineres Sichtfeld von 50 Grad und einen virtuellen Bildschirm von ungefähr 146 Zoll.
Ihre große Besonderheit ist die stärkere Kurzsichtigkeitskorrektur bis -6,0 Dioptrien.
Außerdem verwendet sie einen normalen USB-C-Anschluss direkt an der Brille.
Die Luma Pro bietet dagegen:
- 52 Grad statt 50 Grad Sichtfeld
- 152 statt 146 Zoll virtuellen Bildschirm
- HARMAN AudioEFX
- Magnetometer
- magnetischen Anschluss
- neigungsverstellbare Bügel
- RGB-Beleuchtung
- zwei Gehäusegrößen
Sie ist damit klar als höherwertiges Allround-Modell positioniert.
VITURE Luma Pro gegenüber Luma Ultra
Die Luma Ultra besitzt viele der Displayeigenschaften der Pro, erweitert sie jedoch um Spatial-Computing-Hardware.
Dazu gehören Kameras, 6DoF und Handgesten.
Sie erreicht außerdem eine höhere maximale Helligkeit.
Wer hauptsächlich Filme, Spiele und virtuelle Monitore verwendet, benötigt diese Zusatzfunktionen jedoch nicht zwingend.
Die Luma Pro bleibt leichter und konzentriert sich stärker auf klassische Display-Anwendungen.
VITURE Luma Pro gegenüber Beast
Die VITURE Beast steht technologisch noch einmal über der Luma Pro.
Sie besitzt ein größeres Sichtfeld, höhere Helligkeit und hardwareseitig integriertes 3DoF.
Dadurch kann sie virtuelle Bildschirme besonders stabil direkt über die Brille verankern.
Die Luma Pro ist dagegen kompakter und leichter.
Für Nutzer, die vor allem hohe Bildqualität und ein möglichst portables System möchten, kann sie deshalb die ausgewogenere Wahl sein.
Luma Pro gegenüber klassischem VR
Die Luma Pro konkurriert nur eingeschränkt mit VR-Headsets.
Ein VR-Headset wie Meta Quest kann vollständige virtuelle Räume darstellen, Controller verfolgen und Raumbewegungen erfassen.
Die Luma Pro erzeugt dagegen hauptsächlich virtuelle Bildschirme.
Dafür ist sie wesentlich leichter.
79 Gramm sind nur ein Bruchteil des Gewichts klassischer VR-Hardware.
Sie eignet sich dadurch besser für Situationen, in denen eigentlich nur ein großer Monitor benötigt wird.
Für wen eignet sich die VITURE Luma Pro?
Die VITURE Luma Pro richtet sich besonders an Gamer, Vielreisende, Filmfans und mobile Nutzer, die einen hochwertigen virtuellen Bildschirm suchen.
Gaming-Handhelds wie Steam Deck oder ROG Ally profitieren besonders stark.
Ein kleiner mobiler Bildschirm wird durch eine virtuelle 152-Zoll-Leinwand ersetzt.
Für Filmfans bieten Micro-OLED, 1.000 Nits, elektrochrome Gläser und HARMAN-Audio ein kompaktes persönliches Kino.
Notebook-Nutzer erhalten über SpaceWalker mehrere virtuelle Arbeitsflächen.
Die Brille eignet sich dagegen weniger für Nutzer, die vollständiges 6DoF, Handtracking oder autonome AR-Anwendungen erwarten.
Ihre Stärke liegt bewusst in einer anderen Richtung: möglichst hohe Bildqualität, großer virtueller Bildschirm und universelle Gerätekompatibilität in einem kompakten Brillenformat.
Technische Daten der VITURE Luma Pro
Produkttyp: XR-/Display-Brille
Hersteller: VITURE
Display
Displaytechnik: Sony Micro-OLED
Auflösung pro Auge: 1.920 × 1.200 Pixel
Kombinierte Auflösung: bis 3.840 × 1.200 Pixel
Virtuelle Bildschirmgröße: ca. 152 Zoll
Virtuelle Entfernung: ca. 4 Meter
Sichtfeld: 52°
Bildwiederholrate: bis 120 Hz
Maximale wahrgenommene Helligkeit: 1.000 Nits
Helligkeitsstufen: 9
Kontrast: mindestens 100.000:1
Farbraum: 108 % sRGB
Farbmodi: 5
3D: unterstützt
Binokulare Fusion: unterstützt
Sehkorrektur
Integrierte Kurzsichtigkeitskorrektur: bis -4,0 dpt
Augenkomfort: SGS A+ zertifiziert
Achsenkorrektur: unterstützt
IPD
Regular: 64 ± 6 mm
Large: 68 ± 6 mm
Maximaler unterstützter IPD: bis ca. 74 mm
Elektrochrome Gläser
Optische Transmission: 0,5–40 %
Trübung: unter 1 %
Umschaltzeit: ca. 0,1 Sekunden
Audio
Audiosystem: HARMAN AudioEFX
Lautsprecher: integriert
Spatial Sound: unterstützt
Grundfrequenz: ca. 250 Hz ± 50
Lautstärkestufen: 9
Spatial-Funktionen
3DoF: über SpaceWalker
Magnetometer: integriert
Multi-Screen: unterstützt
Immersive 3D: unterstützt
2D-zu-3D-Konvertierung: unterstützt
Spatial Video: unterstützt
VR-Video: unterstützt
6DoF: nein
Handtracking: nein
Frontkamera: nein
Tiefenkameras: nein
Verbindung
Brillenanschluss: magnetischer Pogo-Pin
Kabel: USB-C zu Magnetanschluss
Kabellänge: ca. 1,2 m
Videoquelle: DisplayPort über USB-C
Eigener Akku: nein
Stromversorgung: über angeschlossenes Gerät
Tragekomfort
Gewicht Regular: ca. 79 g
Gewicht Large: ca. 81 g
Flexible Bügel: ja
Neigungsverstellbare Bügel: ja
Austauschbare Nasenpads: 3
Trageerkennung: ja
Empfohlene Nutzungsdauer: ca. 3–4 Stunden
Abmessungen zusammengeklappt
Regular: ca. 155,0 × 50,1 × 56,5 mm
Large: ca. 159,0 × 51,6 × 55,6 mm
Software
SpaceWalker Windows: unterstützt
SpaceWalker macOS: unterstützt
SpaceWalker Android: unterstützt
SpaceWalker iOS: unterstützt
3DoF: unterstützt
Multi-Screen: unterstützt
Immersive 3D: unterstützt
Lieferumfang
Zum regulären Lieferumfang gehören:
- VITURE Luma Pro XR Glasses
- drei austauschbare Nasenpads
- USB-C-zu-Magnetanschluss-Kabel
- Transportetui
- Hair-Friendly Cover
- Reinigungstuch
- Kurzanleitung
- Sicherheitshinweise
Die wichtigsten Besonderheiten
1.920 × 1.200 Pixel pro Auge: Sehr scharfes Sony-Micro-OLED-Display.
152 Zoll: Großer virtueller Bildschirm aus ungefähr vier Metern Entfernung.
52 Grad Sichtfeld: Größer als bei der normalen Luma und früheren VITURE-Modellen.
120 Hz: Flüssige Darstellung für Gaming und Desktop-Anwendungen.
1.000 Nits: Hohe wahrgenommene Helligkeit.
HARMAN AudioEFX: Integriertes Spatial-Audio-System.
Elektrochrome Gläser: Umgebung kann innerhalb von 0,1 Sekunden stark abgedunkelt werden.
-4,0 Dioptrien: Integrierte Kurzsichtigkeitskorrektur.
SpaceWalker: Multi-Screen, 3DoF und 3D-Funktionen.
Magnetometer: Hilft dabei, Tracking-Drift zu reduzieren.
Dynamische RGB-Beleuchtung: Anpassbare Lichteffekte im Brillenrahmen.
Zwei Größen: Regular und Large für unterschiedliche IPD-Bereiche.
79 bis 81 Gramm: Deutlich leichter als klassische VR- oder MR-Headsets.
Die VITURE Luma Pro ist damit vor allem ein hochwertiger Allrounder innerhalb der aktuellen VITURE-Serie. Sie verbindet die kompakte Bauweise einer Display-Brille mit einem deutlich größeren und schärferen virtuellen Bildschirm, 120 Hz, Micro-OLED, HARMAN-Audio und dem SpaceWalker-Ökosystem. Wer weder die Einfachheit der normalen Luma noch die komplexeren Spatial-Computing-Funktionen der Luma Ultra benötigt, erhält mit der Luma Pro einen ausgewogenen Mittelweg für Gaming, Entertainment und mobiles Arbeiten.
Quellen:
- https://www.viture.com/de/luma
- https://www.viture.com/de/blog/the-ultimate-guide-to-choosing-your-new-viture-glasses-luma-pro-luma-ultra-luma-and-the-beast
- https://www.viture.com/de/blog/the-reviews-are-in-the-luma-series-display-is-worth-a-thousand-words
- https://www.viture.com/de/product/viture-luma-pro-ultimate-collection
- https://www.youtube.com/watch?v=bLsBbra_VHM