VITURE Beast

Die VITURE Beast ist eine leistungsstarke XR-Display-Brille für Gaming, Filme, Streaming und mobiles Arbeiten, die einen besonders großen virtuellen Bildschirm mit nativem räumlichem Tracking verbindet. Im Mittelpunkt stehen Sony-Micro-OLED-Displays mit bis zu 1.920 × 1.200 Pixeln pro Auge, ein für diese Geräteklasse großes 58-Grad-Sichtfeld, bis zu 120 Hz, eine wahrgenommene Helligkeit von bis zu 1.250 Nits und ein integriertes 3DoF-System. Dadurch kann die virtuelle Leinwand direkt über die Brille räumlich stabilisiert werden, ohne dass für grundlegendes Headtracking zusätzliche Adapter oder eine externe Recheneinheit benötigt werden.

VITURE positioniert die Beast als Premium-Modell innerhalb seines XR-Ökosystems. Gegenüber einfachen Videobrillen geht sie deutlich weiter: Das Bild kann fest im Raum verankert, sanft mit dem Kopf mitgeführt, seitlich positioniert oder als besonders breite 32:9-Arbeitsfläche dargestellt werden. Hinzu kommen ein neunfach regelbares elektrochromes Tönungssystem, Spatial Audio mit HARMAN AudioEFX, stereoskopisches 3D und die SpaceWalker-Software für Multi-Screen-Arbeitsplätze und Echtzeit-2D-zu-3D-Konvertierung.

Mit einem Gewicht von ungefähr 88 beziehungsweise 90 Gramm bleibt die Beast trotz der umfangreichen Hardware wesentlich kompakter als ein klassisches VR- oder Mixed-Reality-Headset. Sie besitzt allerdings keinen eigenen Akku und keinen vollständigen Standalone-Computer. Das Bildsignal und die Stromversorgung kommen normalerweise über USB-C von Smartphone, Notebook, Gaming-Handheld oder anderem kompatiblen Zubehör.

Virtueller Bildschirm mit 174 Zoll

VITURE beschreibt die Darstellung der Beast als ungefähr 174 Zoll großen virtuellen Bildschirm aus vier Metern Entfernung.

Damit kann ein Smartphone, Notebook oder Gaming-Handheld einen wahrgenommenen Bildschirm erzeugen, für den normalerweise ein sehr großer Fernseher oder Projektor notwendig wäre.

Der entscheidende Vorteil ist die Mobilität. Die virtuelle Leinwand benötigt keinen physischen Platz im Raum und kann beispielsweise im Zug, Flugzeug, Hotel oder auf dem Sofa verwendet werden.

Anders als bei einem VR-Headset bleibt die reale Umgebung grundsätzlich sichtbar. Die Beast projiziert eine virtuelle Bildfläche in das Sichtfeld, anstatt den Nutzer vollständig in eine digitale Umgebung einzuschließen.

58 Grad Sichtfeld

Besonders wichtig für die wahrgenommene Größe ist das 58 Grad große Sichtfeld.

Damit fällt das Field of View deutlich größer aus als bei vielen klassischen Consumer-Display-Brillen.

Ein größeres Sichtfeld sorgt dafür, dass die virtuelle Leinwand einen größeren Teil des zentralen Blickbereichs einnimmt. Filme und Spiele wirken dadurch immersiver und weniger wie ein kleiner Bildschirm, der irgendwo vor dem Nutzer schwebt.

Gleichzeitig ist das Sichtfeld weiterhin deutlich kleiner als bei einem klassischen VR-Headset. Die Beast konzentriert sich deshalb auf die Darstellung virtueller Bildschirme und nicht auf vollständig umschließende 360-Grad-Welten.

Sony Micro-OLED

Für die Bilddarstellung verwendet VITURE aktuelle Micro-OLED-Panels von Sony.

Micro-OLED eignet sich besonders gut für kompakte XR-Brillen, weil sich sehr hohe Pixeldichten auf extrem kleinen Displayflächen realisieren lassen.

Im Gegensatz zu LCD besitzt jeder OLED-Pixel seine eigene Lichtquelle. Schwarze Bereiche können dadurch stark abgedunkelt werden und helle Bildinformationen heben sich deutlich davon ab.

Gerade bei Filmen, dunklen Spielen und kontrastreichen Benutzeroberflächen sorgt das für ein plastischeres Bild.

Bis zu 1.920 × 1.200 Pixel pro Auge

Die VITURE Beast unterstützt inzwischen eine Auflösung von bis zu 1.920 × 1.200 Pixeln pro Auge.

Über beide Augen ergibt sich bei entsprechenden Darstellungsmodi eine Gesamtauflösung von bis zu 3.840 × 1.200 Pixeln.

Die gegenüber klassischem Full-HD zusätzliche vertikale Auflösung ist besonders beim Arbeiten praktisch. Webseiten, Dokumente und Desktop-Anwendungen erhalten etwas mehr nutzbare Bildschirmfläche.

Bei Filmen und Spielen sorgt die hohe Pixeldichte gleichzeitig dafür, dass einzelne Pixel innerhalb der virtuellen Leinwand weniger auffallen.

Bis zu 120 Hz

Die Displays unterstützen eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz.

Damit kann das Bild bis zu 120-mal pro Sekunde aktualisiert werden.

Gaming profitiert besonders davon. Kameraschwenks, Rennspiele, Actiontitel und schnelle Bewegungen können flüssiger erscheinen als bei 60 Hz.

Aber auch außerhalb von Spielen ist die höhere Bildrate sichtbar. Scrollbewegungen auf Webseiten, Cursorbewegungen und Animationen innerhalb von Benutzeroberflächen wirken direkter.

Je nach angeschlossenem Gerät und verwendetem Modus können auch niedrigere Bildwiederholraten eingesetzt werden.

Bis zu 1.250 Nits

VITURE gibt für die Beast eine wahrgenommene maximale Helligkeit von bis zu 1.250 Nits an.

Bei einer XR-Display-Brille ist eine hohe Helligkeit besonders wichtig, weil die Umgebung weiterhin durch die Brillengläser sichtbar bleibt.

Je heller der Raum ist, desto stärker konkurriert das virtuelle Bild mit dem realen Hintergrund.

Die hohe Leuchtdichte hilft deshalb dabei, Bildinhalte auch in helleren Umgebungen deutlich sichtbar zu halten.

Zusätzlich verfügt die Beast über elektrochrome Gläser, mit denen sich das Umgebungslicht gezielt reduzieren lässt.

Kontrast von mindestens 100.000:1

Das Micro-OLED-System erreicht laut VITURE ein Kontrastverhältnis von mindestens 100.000:1.

Besonders bei Filmen und Spielen trägt ein hoher Kontrast dazu bei, dass helle Elemente klar von dunklen Szenen getrennt werden.

Da OLED-Pixel ihr eigenes Licht erzeugen, kann das Display schwarze Bildbereiche wesentlich stärker abdunkeln als klassische LCD-Panels ohne lokale Helligkeitssteuerung.

Die tatsächlich wahrgenommene Bildwirkung hängt allerdings auch von der eingestellten Tönung der Brillengläser und dem Umgebungslicht ab.

108 Prozent sRGB

Die Beast deckt laut Hersteller ungefähr 108 Prozent des sRGB-Farbraums ab.

Dadurch kann sie eine große Bandbreite kräftiger Farben darstellen.

VITURE bietet außerdem fünf Farbmodi, über die sich die Bildcharakteristik an unterschiedliche Inhalte und persönliche Vorlieben anpassen lässt.

Damit eignet sich die Brille nicht nur für Spiele, sondern auch für Filme, Streaming und normale Desktop-Anwendungen.

VisionPair 3DoF direkt in der Brille

Eine der wichtigsten Besonderheiten der VITURE Beast ist VisionPair 3DoF.

Die Brille besitzt eine eigene Spatial-Computing-Hardware, die Kopfbewegungen direkt verarbeitet.

3DoF steht für „Three Degrees of Freedom“. Erfasst werden Drehbewegungen nach links und rechts, nach oben und unten sowie seitliches Neigen.

Dadurch kann die virtuelle Leinwand unabhängig von der normalen Kopfbewegung stabilisiert werden.

Im Gegensatz zu älteren Display-Brillen muss dafür kein zusätzlicher Adapter mit eigenem Bewegungssensor zwischen Gerät und Brille geschaltet werden.

Anchor Mode

Im Anchor Mode bleibt die virtuelle Leinwand an einer festen Position.

Drehst du den Kopf nach links oder rechts, bleibt der Bildschirm dort, wo er zuvor platziert wurde.

Dadurch ähnelt die Nutzung stärker einem echten Monitor oder Fernseher im Raum.

Gerade beim Arbeiten oder beim längeren Ansehen eines Films kann das natürlicher wirken als eine Anzeige, die permanent direkt vor dem Gesicht klebt.

VITURE verarbeitet das Tracking direkt auf der Brille, wodurch die Latenz möglichst gering bleiben soll.

Smooth Follow

Alternativ steht Smooth Follow zur Verfügung.

Dabei folgt der Bildschirm grundsätzlich dem Kopf, kleinere Bewegungen werden jedoch geglättet.

Gerade unterwegs kann das hilfreich sein. Im Zug oder Flugzeug bewegen sich Kopf und Körper ständig leicht, wodurch eine vollständig starre Anzeige schnell unruhig wirken kann.

Smooth Follow versucht, solche kleinen Bewegungen abzufangen und gleichzeitig sicherzustellen, dass der Bildschirm erreichbar bleibt.

Side Mode

Mit dem Side Mode kann die virtuelle Anzeige seitlich im Sichtfeld platziert werden.

Dadurch steht nicht permanent ein großer Bildschirm im Zentrum.

Der Modus eignet sich beispielsweise für Situationen, in denen gleichzeitig die reale Umgebung im Blick bleiben soll.

VITURE nennt unter anderem Bewegung und mobile Alltagssituationen als mögliche Anwendungsbereiche.

Das Smartphone kann bei entsprechenden Konfigurationen sogar geschlossen bleiben, während ein kleinerer virtueller Bildschirm seitlich angezeigt wird.

32:9 UltraWide

Eine der interessantesten Funktionen für produktives Arbeiten ist der native 32:9-UltraWide-Modus.

Statt nur eines klassischen 16:9-Bildschirms kann eine sehr breite virtuelle Arbeitsfläche erzeugt werden.

In Verbindung mit SpaceWalker auf Windows oder macOS lässt sich diese Fläche für unterschiedliche Layouts verwenden.

Möglich sind unter anderem:

  • ein einzelner großer Bildschirm
  • zwei virtuelle Displays nebeneinander
  • drei virtuelle Displays nebeneinander
  • eine durchgehende UltraWide-Arbeitsfläche

Damit kann die Beast unterwegs einen Multi-Monitor-Arbeitsplatz simulieren, ohne dass mehrere physische Monitore transportiert werden müssen.

SpaceWalker für Windows und Mac

Die Software SpaceWalker erweitert die Möglichkeiten der Brille erheblich.

Auf Windows und macOS können virtuelle Displays erstellt und innerhalb des verfügbaren räumlichen Bereichs angeordnet werden.

Bildschirmgröße, Entfernung und Position lassen sich anpassen.

Besonders praktisch ist das für Nutzer, die unterwegs mit einem Notebook arbeiten und normalerweise mehrere Monitore benötigen.

Die Brille ersetzt dabei nicht zwingend jeden hochwertigen Desktop-Monitor, ermöglicht aber eine erheblich größere virtuelle Arbeitsfläche als das integrierte Notebook-Display.

SpaceWalker auf Smartphones

SpaceWalker steht auch für iOS und Android zur Verfügung.

Damit können mobile Inhalte innerhalb einer speziell an XR-Brillen angepassten Oberfläche angezeigt werden.

Je nach Gerät, Betriebssystem und Zubehör stehen Funktionen wie mehrere Fenster, räumliche Darstellung, UltraWide und Immersive 3D zur Verfügung.

Die genaue Funktionsauswahl kann sich zwischen iPhone und Android unterscheiden.

Grundsätzlich erweitert SpaceWalker die Beast von einer einfachen externen Anzeige zu einem stärker räumlich organisierten mobilen Interface.

Immersive 3D

VITURE integriert mit Immersive 3D eine Echtzeit-Konvertierung von 2D-Inhalten in stereoskopische 3D-Darstellung.

Normale Videos, Fotos und je nach Plattform sogar Spiele können analysiert und mit einer künstlich erzeugten Tiefeninformation versehen werden.

Die beiden Displays zeigen anschließend leicht unterschiedliche Bilder für das linke und rechte Auge.

Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck.

Die Qualität ist naturgemäß abhängig vom Ausgangsmaterial und sollte nicht vollständig mit nativ in stereoskopischem 3D produzierten Inhalten gleichgesetzt werden.

Native 3D-Wiedergabe

Neben der KI- beziehungsweise softwaregestützten Konvertierung unterstützt die Beast auch echtes stereoskopisches 3D.

Der 3D-Modus verarbeitet Side-by-Side-Inhalte und zeigt beiden Augen jeweils das dafür vorgesehene Bild.

Dadurch können klassische 3D-Filme und andere kompatible Medien mit einer echten stereoskopischen Tiefeninformation dargestellt werden.

Da beide Augen ohnehin über ein separates Micro-OLED-Display verfügen, eignet sich eine solche XR-Brille technisch besonders gut für 3D-Wiedergabe.

9-stufige elektrochrome Tönung

Eine der auffälligsten Komfortfunktionen ist das neunstufige elektrochrome Tönungssystem.

Die Transparenz der Brillengläser kann elektronisch verändert werden.

Je stärker die Gläser abgedunkelt werden, desto weniger sichtbar bleibt die reale Umgebung hinter dem virtuellen Bildschirm.

Für Filme und Gaming kann eine starke Abdunklung sinnvoll sein, weil das virtuelle Bild dadurch kontrastreicher wirkt.

Wer gleichzeitig seine Umgebung beobachten möchte, kann die Gläser transparenter einstellen.

0,5 bis 40 Prozent Lichtdurchlässigkeit

Die optische Transmission lässt sich laut VITURE ungefähr zwischen 0,5 und 40 Prozent verändern.

Bei maximaler Abdunklung wird ein großer Teil des Umgebungslichts blockiert.

Dadurch nähert sich das Erlebnis stärker einem persönlichen Kino an.

Mit höherer Transparenz bleibt dagegen wesentlich mehr von der realen Umgebung sichtbar.

Der Nutzer kann die Brille dadurch an unterschiedliche Situationen anpassen, ohne eine separate Lichtblende montieren oder entfernen zu müssen.

Tönungswechsel in etwa 0,1 Sekunden

VITURE gibt eine Umschaltzeit von ungefähr 0,1 Sekunden für das elektrochrome System an.

Damit reagiert die Tönung praktisch unmittelbar.

Das ist besonders interessant, weil die Beast nicht ausschließlich manuelle Einstellungen unterstützt.

Die Transparenz kann in bestimmten Situationen auch automatisch angepasst werden.

Auto Transparency

Mit Auto Transparency kann die Beast erkennen, wenn der Nutzer beispielsweise nach unten blickt.

Die Gläser werden dann automatisch transparenter.

Dadurch lassen sich Tastatur, Controller oder andere Gegenstände in der Umgebung sehen, ohne die Brille abzunehmen.

Wird anschließend wieder auf den virtuellen Bildschirm geschaut, kann die Tönung zurückkehren.

Gerade bei produktivem Arbeiten ist diese Funktion praktisch. Der Blick kann schnell zwischen virtueller Anzeige und physischer Tastatur wechseln.

HARMAN AudioEFX

Für den Klang arbeitet VITURE mit HARMAN zusammen.

Die integrierten Lautsprecher verwenden HARMAN AudioEFX und unterstützen räumlichen Klang.

Dadurch kann die Beast für Filme, Spiele und Videos verwendet werden, ohne zusätzlich Kopfhörer tragen zu müssen.

Gerade auf Reisen reduziert das die Menge an zusätzlichem Zubehör.

Für besonders bassstarken Klang oder maximale Abschirmung bleiben separate Kopfhörer weiterhin eine Option.

Spatial Sound

Die integrierten Lautsprecher unterstützen Spatial Sound.

Der Klang soll dadurch stärker räumlich wirken und besser mit der virtuellen Bildfläche zusammenpassen.

Bei Filmen kann dies den Eindruck einer großen Leinwand unterstützen, während Gaming von einer besseren räumlichen Zuordnung von Geräuschen profitieren kann.

Die Lautstärke lässt sich über 16 Stufen direkt an der Brille einstellen.

Reduzierte Schallabstrahlung

VITURE setzt zusätzlich auf akustische Abschirmung und Gegenschalltechniken, um die Schallabstrahlung nach außen zu reduzieren.

Bei offenen Lautsprechern lässt sich nicht vollständig verhindern, dass andere Personen in unmittelbarer Umgebung Teile des Tons hören.

Die Technik soll diesen Effekt jedoch reduzieren.

Für wirklich vertrauliche Inhalte oder sehr ruhige Umgebungen bleiben geschlossene Kopfhörer beziehungsweise In-Ears die sicherere Lösung.

Gaming-Handhelds als idealer Partner

Die Beast eignet sich besonders gut für Gaming-Handhelds.

Geräte wie Steam Deck, ROG Ally, Legion Go und vergleichbare Windows-Handhelds können bei vorhandener USB-C-Videoausgabe direkt mit der Brille verbunden werden.

Der Handheld übernimmt Rechenleistung und Eingabe, während die Beast den kleinen integrierten Bildschirm durch eine virtuelle 174-Zoll-Leinwand ersetzt.

Das ist besonders auf Reisen interessant.

Der Handheld kann bequem in den Händen bleiben, während der Blick geradeaus auf dem virtuellen Bildschirm liegt.

Steam Deck

Mit einem Steam Deck oder Steam Deck OLED lässt sich die Brille über USB-C als externer Bildschirm verwenden.

Die Kombination eignet sich für klassische PC-Spiele ebenso wie für Streaming und Multimedia.

Die Beast benötigt keinen eigenen Akku, sondern wird über das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt.

Das bedeutet gleichzeitig, dass die Laufzeit des Handhelds durch die zusätzliche Display-Hardware etwas sinken kann.

ROG Ally und Legion Go

Auch Windows-Handhelds wie ROG Ally und Lenovo Legion Go gehören zu den typischen Einsatzgeräten.

Da diese Systeme DisplayPort über USB-C unterstützen, lässt sich die virtuelle Anzeige vergleichsweise unkompliziert verwenden.

Gerade leistungsfähige Handhelds profitieren von der 120-Hz-Unterstützung der Beast, sofern Spiel, Gerät und gewählter Betriebsmodus entsprechende Bildraten liefern.

Nintendo Switch und Switch 2

Nintendo-Konsolen benötigen aufgrund ihrer Videoausgabe eine passende Docking-Lösung.

VITURE bietet dafür das Pro Mobile Dock an.

Es unterstützt sowohl Nintendo Switch als auch Switch OLED und Switch 2 und kann das notwendige Videosignal an die Beast weitergeben.

Das Dock besitzt zusätzlich einen eigenen Akku und kann die Konsole während der Nutzung mit Strom versorgen.

Damit kann die Kombination als mobiler Großbild-Gaming-Aufbau verwendet werden.

PlayStation und Xbox

Auch PlayStation und Xbox lassen sich über kompatibles VITURE-Zubehör nutzen.

Das Pro Mobile Dock kann HDMI-Signale von Spielekonsolen aufnehmen und für die XR-Brille bereitstellen.

Alternativ können entsprechende Remote-Play-Lösungen über andere VITURE-Geräte eingesetzt werden.

Damit ist die Beast nicht ausschließlich für mobile Systeme vorgesehen, sondern kann auch zu Hause als persönlicher Konsolenbildschirm dienen.

Smartphone als persönliches Kino

Kompatible Smartphones mit USB-C-Videoausgabe lassen sich direkt mit der Beast verbinden.

Filme, Serien, YouTube oder andere Inhalte erscheinen anschließend auf der virtuellen Großbildfläche.

Gerade im Zug oder Flugzeug kann das wesentlich angenehmer sein als ein sechs oder sieben Zoll großes Smartphone-Display.

Gleichzeitig bleibt das Bild privat. Andere Personen können den virtuellen Inhalt nicht wie bei einem normalen Bildschirm seitlich mitlesen.

Notebooks und Tablets

Auch Notebooks und Tablets mit kompatibler USB-C-Videoausgabe können verwendet werden.

Bei einem Notebook wird die Beast zu einem tragbaren virtuellen Monitor.

In Verbindung mit SpaceWalker lassen sich auf Windows und macOS sogar mehrere virtuelle Displays beziehungsweise UltraWide-Arbeitsflächen erzeugen.

Für Reisende oder Nutzer, die regelmäßig außerhalb eines festen Arbeitsplatzes arbeiten, gehört das zu den interessantesten Funktionen.

Integrierte RGB-Kamera

Die VITURE Beast besitzt außerdem eine integrierte RGB-Kamera.

Sie ist für Mixed-Reality-Aufnahmen und zusätzliche räumliche Funktionen vorgesehen.

VITURE nennt außerdem grundlegendes 6DoF-Sensing als geplante beziehungsweise softwareabhängige Erweiterung.

Der genaue Funktionsumfang hängt vom jeweiligen Firmware- und Softwarestand ab.

Die aktuelle Kernfunktion der Beast bleibt natives 3DoF. Sie sollte deshalb nicht mit einem vollständigen Mixed-Reality-Headset verwechselt werden, das bereits serienmäßig komplexes 6DoF-Raumtracking und Handtracking bietet.

Zwei Größen

VITURE bietet die Beast in Regular und Large an.

Die beiden Varianten unterscheiden sich insbesondere bei der für die Optik vorgesehenen IPD beziehungsweise Rahmenbreite.

Regular

Die Standardversion ist auf ungefähr 64 ± 6 Millimeter IPD ausgelegt.

Sie wiegt rund 88 Gramm.

Large

Die größere Ausführung ist für ungefähr 68 ± 6 Millimeter IPD vorgesehen.

Ihr Gewicht beträgt ungefähr 90 Gramm.

Dadurch kann die optische Position besser an unterschiedliche Gesichts- und Augenabstände angepasst werden.

Keine eingebaute Dioptrienverstellung

Anders als einige frühere VITURE-Modelle besitzt die Beast keine integrierten Einstellräder für Kurzsichtigkeit.

Nutzer mit Fehlsichtigkeit benötigen deshalb gegebenenfalls Korrektionsgläser.

Der Vorteil liegt in einer weniger komplexen optischen Konstruktion, allerdings entfällt die Möglichkeit, eine leichte Kurzsichtigkeit einfach direkt an der Brille einzustellen.

Rahmen für Korrektionsgläser

Ein Prescription Lens Frame gehört bereits zum Lieferumfang.

Dieser kann von einem Optiker beziehungsweise über entsprechende Anbieter mit individuell angepassten Gläsern ausgestattet werden.

Dadurch lassen sich nicht nur Kurzsichtigkeit, sondern auch andere Sehfehler wie Astigmatismus korrigieren.

VITURE bietet den Einsatz passend für beide Brillengrößen an.

Magnesiumrahmen

Die Konstruktion verwendet eine leichte Magnesiumlegierung.

VITURE bezeichnet das Material als Aerospace-Grade-Metallrahmen.

Damit soll die Brille trotz des größeren Displaysystems stabil bleiben, ohne unnötig viel Gewicht aufzubauen.

Die matte Oberfläche sorgt gleichzeitig für eine vergleichsweise zurückhaltende Premium-Optik.

Verstellbare Bügel

Die Bügel sind flexibel und lassen sich hinsichtlich ihrer Position beziehungsweise Neigung anpassen.

Bei XR-Brillen ist diese Einstellung wichtiger als bei einer normalen Sonnenbrille.

Schon wenige Millimeter können darüber entscheiden, ob das komplette virtuelle Bild sichtbar ist oder Randbereiche abgeschnitten beziehungsweise unscharf wirken.

Zusätzlich gehören mehrere austauschbare Nasenpads zum Lieferumfang.

88 bis 90 Gramm Gewicht

Mit 88 Gramm in Regular und 90 Gramm in Large ist die Beast kein ultraleichtes Smartglass-Modell, bleibt aber erheblich leichter als klassische VR-Headsets.

Das Gewicht erklärt sich unter anderem durch die große Optik, 3DoF-Hardware, elektrochrome Gläser, Kamera und integriertes Audiosystem.

Für einen Film oder eine Gaming-Session ist das deutlich weniger Belastung als mehrere hundert Gramm schwere XR-Headsets.

VITURE empfiehlt dennoch typische Tragezeiten von ungefähr drei bis vier Stunden.

Trageerkennung

Eine integrierte Wear Detection erkennt, ob die Brille getragen wird.

Dadurch können Display oder andere Funktionen automatisch auf das Auf- und Absetzen reagieren.

Das spart Energie des angeschlossenen Geräts und macht die Bedienung komfortabler.

Kein eigener Akku

Die Beast besitzt keinen großen integrierten Akku.

Stattdessen wird sie normalerweise direkt über das USB-C-Kabel des angeschlossenen Gerätes mit Strom versorgt.

Dadurch kann die Brille leichter bleiben und muss nicht separat geladen werden.

Der Nachteil: Das angeschlossene Smartphone, Notebook oder Gaming-Handheld übernimmt gleichzeitig die Stromversorgung und verliert entsprechend schneller Akkukapazität.

Gleichzeitiges Laden mit Adapter

VITURE bietet einen USB-C-zu-Brille-Ladeadapter an, mit dem ein angeschlossenes Gerät während der Nutzung gleichzeitig geladen werden kann.

Aktuell gelten bei diesem Zubehör jedoch technische Einschränkungen.

Die gleichzeitige Wiedergabe und Stromversorgung wird bei der Beast im Standardmodus mit 60 Hz unterstützt. Funktionen wie 120 Hz, 3D oder UltraWide können je nach Adapter und Betriebsart eingeschränkt sein.

Für längere mobile Gaming-Sessions sollte deshalb die jeweilige Zubehörkompatibilität geprüft werden.

Kein vollständiges VR-Headset

Trotz Begriffen wie XR und Spatial Computing ist die VITURE Beast kein klassisches VR-Headset.

Sie besitzt keinen vollständig geschlossenen 360-Grad-Sichtbereich und ist nicht primär für raumfüllende VR-Spiele mit Bewegungscontrollern gedacht.

Der zentrale Anwendungsfall bleibt ein großer virtueller Bildschirm.

3DoF sorgt dafür, dass dieser Bildschirm räumlich stabilisiert werden kann, während SpaceWalker die Anzeige um Multi-Screen- und Spatial-Funktionen erweitert.

Das Konzept ist dadurch wesentlich kompakter als klassische VR-Hardware.

Produktivität unterwegs

Für produktives Arbeiten ist die Kombination aus 32:9 UltraWide, 3DoF und SpaceWalker besonders interessant.

Ein Notebook kann unterwegs durch mehrere virtuelle Displays ergänzt werden.

Dadurch lassen sich beispielsweise Browser, Dokument, Chat und Recherche gleichzeitig nebeneinander darstellen.

Physisch wird dafür nur die Brille benötigt.

Gerade in Hotels, kleinen Arbeitsbereichen oder auf längeren Reisen kann das wesentlich mehr Arbeitsfläche schaffen als das integrierte Notebook-Display.

Persönliches Kino

Für Filme gehört die Beast zu den klassischen Anwendungsfällen einer XR-Display-Brille.

Die virtuelle 174-Zoll-Leinwand, Micro-OLED, hohe Helligkeit und elektrochrome Abdunklung ermöglichen eine deutlich stärker abgeschirmte Darstellung als auf einem Smartphone oder Notebook.

Spatial Audio ergänzt den Bildeindruck.

Da der Bildschirm nur für den Träger sichtbar ist, eignet sich die Brille gleichzeitig für Situationen, in denen Privatsphäre wichtig ist.

Für wen eignet sich die VITURE Beast?

Die VITURE Beast richtet sich vor allem an Gamer, Vielreisende, Filmfans und mobile Nutzer, die einen hochwertigen persönlichen Großbildschirm suchen.

Gaming-Handhelds gehören zu den naheliegendsten Partnern. Steam Deck, ROG Ally oder Legion Go können zusammen mit der Beast ein mobiles Setup erzeugen, das trotz kompakter Hardware eine sehr große virtuelle Anzeige bietet.

Für Notebook-Nutzer sind UltraWide und Multi-Screen interessant. Filmfans profitieren von Micro-OLED, elektrochromer Abdunklung, 3D und integriertem Spatial Audio.

Wer dagegen eine vollständig autonome KI-Brille mit Kamera, Navigation und eigenständigen Apps sucht, benötigt eine andere Geräteklasse. Gleiches gilt für vollständiges VR mit 6DoF-Controllern und raumfüllenden virtuellen Welten.

Die Stärke der Beast liegt klar in ihrem Kernkonzept: ein sehr großer, heller und räumlich stabilisierter Premium-Bildschirm in einer tragbaren Brille.

Technische Daten der VITURE Beast

Produkttyp: XR-/Display-Brille
Hersteller: VITURE
Farbe: Schwarz

Display

Displaytechnik: Sony Micro-OLED
Auflösung: bis 1.920 × 1.200 Pixel pro Auge
Gesamtauflösung bei entsprechender Darstellung: bis 3.840 × 1.200 Pixel
Virtuelle Bildschirmgröße: ca. 174 Zoll
Virtuelle Entfernung: ca. 4 Meter
Sichtfeld: 58°
Bildwiederholrate: bis 120 Hz
Wahrgenommene Helligkeit: bis 1.250 Nits
Kontrast: mindestens 100.000:1
Farbraum: 108 % sRGB
Farbmodi: 5

Spatial-Funktionen

Tracking: integriertes VisionPair 3DoF
Anchor Mode: unterstützt
Smooth Follow: unterstützt
Side Mode: unterstützt
UltraWide: 32:9
Multi-Screen: über SpaceWalker
3D: unterstützt
Immersive 3D: Echtzeit-2D-zu-3D-Konvertierung
RGB-Kamera: integriert
6DoF-Sensing: hardwareseitig vorgesehen, Funktionsumfang softwareabhängig

Elektrochrome Gläser

Tönungsstufen: 9
Optische Transmission: ca. 0,5–40 %
Haze: unter 1 %
Umschaltzeit: ca. 0,1 Sekunden
Auto Transparency: unterstützt

Audio

Audiosystem: HARMAN AudioEFX
Lautsprecher: integriert
Spatial Sound: unterstützt
Lautstärkestufen: 16
Akustische Abschirmung: unterstützt

Passform

Regular IPD: ca. 64 ± 6 mm
Large IPD: ca. 68 ± 6 mm
Gewicht Regular: ca. 88 g
Gewicht Large: ca. 90 g
Bügel: flexibel und verstellbar
Nasenpads: austauschbar
Trageerkennung: integriert
Empfohlene Tragezeit: ca. 3–4 Stunden

Sehkorrektur

Integrierte Dioptrienverstellung: nein
Korrektionsgläser: unterstützt
Prescription Frame: im Lieferumfang

Verbindung

Hauptanschluss: USB-C
Video: USB-C mit kompatibler Displayausgabe
Stromversorgung: über angeschlossenes Gerät
HDMI-Geräte: über kompatibles VITURE-Dock beziehungsweise Zubehör
Gleichzeitiges Laden: über optionalen Ladeadapter mit modusabhängigen Einschränkungen

Software

SpaceWalker: unterstützt
Windows: unterstützt
macOS: unterstützt
iOS: unterstützt
Android: unterstützt
UltraWide Desktop: unterstützt
Dual-Screen: unterstützt
Triple-Screen: unterstützt
Immersive 3D: unterstützt

Lieferumfang

Zum regulären Lieferumfang gehören:

  • VITURE Beast XR-Brille
  • Rahmen für Korrektionsgläser
  • vier austauschbare Nasenpads
  • USB-C-zu-USB-C-Kabel mit ca. 1,2 Metern Länge
  • Transportetui
  • Reinigungstuch
  • Kurzanleitung
  • Sicherheitshinweise

Die wichtigsten Besonderheiten

1.920 × 1.200 Pixel pro Auge: Mehr vertikale Auflösung als bei klassischen Full-HD-Display-Brillen.

58 Grad Sichtfeld: Besonders großer virtueller Bildbereich innerhalb der Consumer-XR-Klasse.

174 Zoll: Persönliche Großbildleinwand aus ungefähr vier Metern virtueller Entfernung.

1.250 Nits: Hohe wahrgenommene Helligkeit für bessere Sichtbarkeit in unterschiedlichen Umgebungen.

120 Hz: Flüssige Darstellung für Gaming und schnelle Inhalte.

VisionPair 3DoF: Räumliches Tracking direkt in der Brille ohne zusätzlichen Trackingadapter.

32:9 UltraWide: Besonders breite virtuelle Arbeitsfläche für Windows und Mac.

Multi-Screen: Bis zu mehrere virtuelle Displays über SpaceWalker.

9-stufige elektrochrome Gläser: Umgebung kann elektronisch von relativ transparent bis stark abgedunkelt geregelt werden.

Auto Transparency: Die Gläser können beim Blick auf Tastatur oder Umgebung automatisch transparenter werden.

Immersive 3D: Normale 2D-Inhalte können in Echtzeit räumlich dargestellt werden.

HARMAN AudioEFX: Integriertes Spatial-Audio-System.

88 bis 90 Gramm: Vergleichsweise leicht im Verhältnis zu Funktionsumfang und großer Optik.

Die VITURE Beast ist damit eine der technisch umfangreichsten Premium-XR-Display-Brillen ihrer Generation. Besonders die Kombination aus 58-Grad-Sichtfeld, 1.200p pro Auge, 1.250 Nits, nativem 3DoF, elektrochromer Tönung und SpaceWalker macht sie deutlich vielseitiger als eine einfache Videobrille. Ihr Schwerpunkt bleibt trotzdem klar: Gaming, Entertainment und produktives Arbeiten auf einem großen privaten virtuellen Bildschirm, der praktisch überall mitgenommen werden kann.